Am 19. Mai hat im finnischen Tampere zum dritten Mal der Menschenrechtstag des Europarates stattgefunden. Online und vor Ort nahmen daran über 200 Personen aus finnischen Behörden, der Zivilgesellschaft, dem akademischen Bereich und dem Europarat teil. Das Thema der Veranstaltung lautete: Partizipation, Einfluss, Verantwortung – Zivilgesellschaft als Teil der Demokratie.
Der Stellvertretende Generalsekretär des Europarates, Bjørn Berge, hielt in einer Videobotschaft fest: „Demokratie darf nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Sie ist etwas, das wir gemeinsam Tag für Tag aufbauen, durch unsere Beteiligung, unseren Einfluss und unsere Verantwortung als Mitglieder der Zivilgesellschaft.“ Er bekräftigte nachdrücklich, dass die Qualität der Demokratie eng mit der Vitalität der Zivilgesellschaft verknüpft ist.
Im Rahmen der Veranstaltung, die in den Räumlichkeiten der Universität Tampere stattfand, wurden auch der 75. Jahrestag der Verabschiedung der Europäischen Menschenrechtskonvention und der 35. Jahrestag ihrer Ratifizierung durch Finnland begangen.
In seiner Eröffnungsrede hob der Vizerektor der Universität Tampere, Antti Lönnqvist, die Rolle der Universität bei der kritischen Analyse und Verbreitung von gesellschaftlichem Wissen hervor und nannte Projekte wie ALL-YOUTH und Digiraati, die darauf abzielen, „die Fähigkeiten junger Menschen und die Hindernisse für ihr Engagement zu erforschen [...] und zusammen mit Nichtregierungsorganisationen digitale Werkzeuge zu entwickeln, die jungen Menschen die gleichen Chancen geben, ihre Stimme geltend zu machen“. (weiter)
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