Am 28. und 29. Oktober wird das Lissabon-Forum 2025, das vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates organisiert wird, mehr als 200 politisch Verantwortliche, Rechtssachverständige und Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft aus verschiedenen Regionen der Welt zusammenbringen, um über die Notwendigkeit einer Governance der künstlichen Intelligenz (KI) zu diskutieren, welche die Menschenrechte, die Demokratie und die kulturelle Vielfalt achtet.
Auf der Grundlage des Rahmenübereinkommens des Europarates über künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – des ersten verbindlichen internationalen Vertrags über KI – wird das Forum sich mit der Frage befassen, wie Gesellschaften die Herausforderungen der KI bewältigen können. Im Mittelpunkt der Debatte steht das dringende Erfordernis von KI-Kompetenz und -Kapazitätsaufbau, insbesondere für Entscheidungstragende, Angehörige der Rechtsberufe, junge Menschen und schutzbedürftige Gruppen, deren Stimmen bei der digitalen Transformation berücksichtigt werden sollten.
Das Lissabon-Forum wird den interkulturellen und interregionalen Dialog fördern, indem es eine einzigartige Plattform bietet, auf der verschiedene Akteure ihre Standpunkte austauschen, Wissen teilen, ihre Kapazitäten ausbauen und konkrete Vorschläge ausarbeiten können. Das Forum zielt darauf ab, die interregionale Zusammenarbeit zu stärken und durch innovative Praktiken und kooperative Strategien eine auf Menschenrechten basierende KI-Governance zu fördern. (weiter)
Generalsekretär Alain Berset [EN]
Maltesischer Vorsitz im Ministerkomitee
Liveübertragung der Verleihung des Nord-Süd-Preises [EN]

