Zurück Erster Monitoring-Bericht über Umsetzung des MEDICRIME-Übereinkommens: Analyse des Schutzes der öffentlichen Gesundheit während der Coronaviruspandemie im Mittelpunkt

Erster Monitoring-Bericht über Umsetzung des MEDICRIME-Übereinkommens: Analyse des Schutzes der öffentlichen Gesundheit während der Coronaviruspandemie im Mittelpunkt

Der erste Monitoring-Bericht über die Umsetzung des Übereinkommens über die Fälschung von Arzneimittelprodukten und ähnliche Verbrechen, die eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen (des MEDICRIME-Übereinkommens), beleuchtet, wie 13 der 23 Vertragsstaaten des Übereinkommens (*) dessen Bestimmungen umgesetzt haben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19.

Der Bericht bewertet die Maßnahmen in acht Schlüsselbereichen: Prävention, Schulung, Opferschutz, Zusammenarbeit, Identifizierung, Ermittlung, Sanktionen und Datenerhebung. Anhand des Vergleichs der von den Vertragsstaaten verfolgten Ansätze werden bewährte Praktiken ermittelt und Empfehlungen zur Schließung bestehender Lücken gegeben.

Der Bericht enthält Empfehlungen zur Verbesserung des Schutzes der öffentlichen Gesundheit und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, einschließlich der Zivilgesellschaft. Ungeachtet der pandemiebedingten Probleme haben die Vertragsstaaten ihre Anstrengungen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Risiken gefälschter medizinischer Produkte und die Gefahren des Erwerbs von Arzneimitteln, Medizinprodukten und anderen medizinischen Produkten über nicht zugelassene Online-Plattformen intensiviert.

Der Bericht ist ein wichtiger Schritt bei der verstärkten Umsetzung des MEDICRIME-Übereinkommens und bei der Verbesserung der Schutzmaßnahmen gegen gefälschte medizinische Produkte, insbesondere in Krisensituationen im Gesundheitsbereich.

(*) Armenien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Kroatien, Marokko, Portugal, Russische Föderation, Schweiz, Spanien, Türkei, Ungarn und Zypern.


 Pressemitteilung [EN]

Europarat Straßburg 2. April 2025
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