Zum ersten Forum des Europarates „Wirtschaft und Menschenrechte“, BRAVE 2025, sind heute in Straßburg Verantwortliche aus der Politik sowie Vertreterinnen und Vertreter führender Unternehmen und Berufsverbände zusammengekommen, um zu untersuchen, wie Kooperationsinitiativen zur Integration von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in ihre Tätigkeit verstärkt werden können.
Bei der Veranstaltung wurden die Normen und Aktivitäten des Europarates hervorgehoben, die Auswirkungen auf die Geschäftspraktiken der Unternehmen haben, darunter die Europäische Menschenrechtskonvention – und deren Auslegung in den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte –, die Europäische Sozialcharta und andere Initiativen, einschließlich der Initiativen im Zusammenhang mit Umwelt und künstlicher Intelligenz.
In seiner Eröffnungsrede betonte Generalsekretär Alain Berset, dass viele der Schwierigkeiten, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind, durch eine Stärkung der Demokratie gelöst werden können. „Desinformationen im Netz, Polarisierung und Manipulation untergraben das Vertrauen, das sowohl Demokratie als auch Wirtschaft ermöglicht“, so Berset. „Jeder Investor, jedes Unternehmen, jede Regierung sucht Sicherheit, besonders in diesen unsicheren Zeiten. Aber Stabilität entsteht nicht aus Macht, sondern aus Vertrauen, und Vertrauen beginnt mit Demokratie“, fügte er hinzu. (weiter)
Nicola Bonucci presents the report "Human rights and competitiveness – reframing the business case for human rights" during the Council of Europe Business and Human Rights Forum
Erstes Europaratsforum „Wirtschaft und Menschenrechte“ [EN]
UN-Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Menschenrechte [EN]

