Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Plenarsaal des Europarates in Straßburg ist der Museumspreis 2025 des Europarates an Euskararen Etxea, das Haus der baskischen Sprache, in Bilbao (Spanien) verliehen worden. Die Auszeichnung wurde im vergangenen Dezember vom Kulturausschuss der Parlamentarischen Versammlung (PACE) bekannt gegeben.
In seinen Glückwünschen an das preisgekrönte Museum würdigte der Präsident der Versammlung dessen Beitrag zur demokratischen Resilienz und zur Inklusion: „Das Euskararen Etxea bietet eine kraftvolle und einzigartige Perspektive auf Europa und die europäische Identität aus dem Blickwinkel einer Minderheitensprache. Es vermittelt eine starke Botschaft der Hoffnung für die Zukunft.“
Er beschrieb das Museum als „eine Basisinitiative mit generationsübergreifenden Aktivitäten zur Förderung der Neubelebung, der Weitergabe und des Gebrauchs der baskischen Sprache“ und fügte hinzu, dass es „einen gemeinschaftlichen Arbeitsraum für lokale Vereinigungen und Einzelpersonen zur Entwicklung von Projekten zur Förderung der Sprache und damit verbundener Aktivitäten“ bereitstelle.
Die Direktorin des Museums, Iurdana Acasuso, brachte ihren Dank zum Ausdruck und erklärte: „Heute stehe ich mit Freude im Plenarsaal der Parlamentarischen Versammlung und bin stolz darauf, der Welt erneut die baskische Sprache zu zeigen.“
Mit dem Museumspreis des Europarates wird seit 1977 jedes Jahr ein Museum ausgezeichnet, das einen bedeutenden Beitrag zur Kenntnis des europäischen Kulturerbes, zur Förderung der Achtung der Menschenrechte und der Demokratie, zur Annäherung der Kulturen, zur Überwindung sozialer und politischer Barrieren, zur Erweiterung des Wissens und des Verständnisses zeitgenössischer gesellschaftlicher Themen und zur Erforschung von Ideen im Bereich der demokratischen Staatsbürgerschaft leistet.

