Zurück Europarat schult in Vilnius demokratische Kräfte und Zivilgesellschaft von Belarus in der Stärkung der Gleichstellung und der Bekämpfung von Diskriminierung

Europarat schult in Vilnius demokratische Kräfte und Zivilgesellschaft von Belarus in der Stärkung der Gleichstellung und der Bekämpfung von Diskriminierung

In Vilnius, Litauen, hat ein zweitägiges Seminar über „Europäische Normen im Bereich der Gleichstellung und der Bekämpfung von Diskriminierung“ begonnen. Die Veranstaltung wird im Rahmen des gemeinsamen Programms der Europäischen Union (EU) und des Europarates „Partnerschaft für gute Regierungsführung“ und der „Kooperationsmaßnahme des Europarates mit den demokratischen Kräften und der Zivilgesellschaft von Belarus im Bereich der Bekämpfung von Diskriminierung“ organisiert. Sie zielt darauf ab, die belarussischen demokratischen Kräfte und Akteure der Zivilgesellschaft dabei zu unterstützen, ihr Verständnis für die Gleichstellung und die Bekämpfung von Diskriminierung sowie ihre themenanwaltschaftliche Interessenvertretung in diesem Bereich im Einklang mit dem EU-Besitzstand und den Normen des Europarates zu stärken.

In seiner Rede vor den Teilnehmenden bei der Eröffnungssitzung erklärte der Direktor des Europarates für gleiche Rechte und Würde, Jeroen Schokkenbroek: „Diese Initiative ist nicht nur ein Bekenntnis zu Gleichstellung und Inklusion, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Ermächtigung der demokratischen Kräfte und der Zivilgesellschaft von Belarus zur wirksamen Verteidigung der Menschenrechte und demokratischen Werte. Die auf Belarussisch zur Verfügung gestellten Schulungsressourcen tragen dazu bei, dass die Normen des Europarates tatsächlich von der gesamten Bevölkerung übernommen werden.“

Leanid Marozau, der Leiter der Rechtsabteilung des Kabinetts der Anführerin der belarussischen demokratischen Kräfte, Swjatlana Zichanouskaja, unterstrich: „Diese Veranstaltung ist mehr als ein Treffen; sie ist ein Symbol der Solidarität und der Hoffnung für die Belarussinnen und Belarussen, die ihren Kampf für Rechte und Freiheiten fortsetzen.“

Europarat Vilnius 4. dezember 2024
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