Zurück Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes: Halbzeitbilanz der Ergebnisse, der verbleibenden Probleme und der nächsten Schritte

Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes: Halbzeitbilanz der Ergebnisse, der verbleibenden Probleme und der nächsten Schritte

In Straßburg hat die Konferenz zur Halbzeitüberprüfung der vierten Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes (2022–2027) begonnen. Die zweitägige Veranstaltung, die im Rahmen des luxemburgischen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarates organisiert wird, bietet die Möglichkeit, über die erzielten Fortschritte nachzudenken, neue Probleme zu diskutieren und die Maßnahmen neu zu kalibrieren, um sicherzustellen, dass die Rechte aller Kinder geachtet werden und sie in die Lage versetzt werden, sich zu entfalten und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Im Mittelpunkt der interaktiven Sitzungen stehen die grundlegenden Ziele der Strategie: Schutz aller Kinder vor Gewalt, Chancengleichheit und soziale Inklusion, Zugang zu Technologien und deren sichere Nutzung, eine kinderfreundliche Justiz, eine Stimme für jedes Kind sowie die Rechte des Kindes in Krisen- und Notsituationen.

In seiner Eröffnungsrede erklärte der luxemburgische Minister für Bildung, Kinder und Jugend, Claude Meisch: „Die Kinderrechte sind universell und gehen uns alle an. Um sie zu fördern, müssen wir unser Wissen und die Erfahrungen in den verschiedenen Mitgliedsstaaten teilen. Das Fachwissen und das Engagement des Europarates sind für unsere Politik von entscheidender Bedeutung.“

Die Generaldirektorin für Demokratie und Menschenwürde des Europarates, Marja Ruotanen, bekräftigte das unerschütterliche Engagement des Europarates für die grundlegenden Ziele der Strategie und betonte, dass die Konferenz „ein Schritt in Richtung einer Welt sein soll, in der die Rechte der Kinder geschützt werden, ihre Stimme gehört wird und ihre Zukunft gesichert ist“.

An der Veranstaltung nehmen mehr als 200 Personen, die nationale Regierungen, Parlamente, internationale Organisationen, die Zivilgesellschaft und Universitäten vertreten, sowie Kinder- und Jugenddelegierte teil, um ihre Sichtweise, ihr Fachwissen und bewährte Praktiken austauschen und ihr kollektives Engagement für die Ziele der Strategie und die Stärkung der Zusammenarbeit für ein sichereres, inklusiveres und kinderfreundlicheres Europa zu bekräftigen.

Luxemburgischer Vorsitz im Ministerkomitee Straßburg 3. April 2025
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