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Coronabedingte Ausgaben: Europaratsbank und Italien unterzeichnen Darlehensvertrag über € 300 Mio.

Entwicklungsbank des Europarates (CEB) Straßburg 9. September 2020
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Coronabedingte Ausgaben: Europaratsbank und Italien unterzeichnen Darlehensvertrag über € 300 Mio.

Die Entwicklungsbank des Europarates (CEB) und das italienische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen haben einen Darlehensvertrag über € 300 Mio. zur Finanzierung der Notfall- und Gesundheitsausgaben im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie unterzeichnet. Am 31. Januar 2020 erklärte Italien als erstes EU-Land den Notstand. Dank der außerordentlichen Maßnahmen, die ergriffen wurden, ist die Zahl der Fälle im Laufe der Monate gegenüber dem Höchststand erheblich gesunken. Dennoch werden weiterhin beträchtliche Anstrengungen unternommen, um die Pandemie zu bewältigen.

Das Darlehen der CEB wird die von der Zivilschutzabteilung seit der Erklärung des Notstands umgesetzten Maßnahmen finanzieren und so die Anstrengungen zur Eindämmung von COVID-19 unterstützen. Konkret werden mithilfe des Darlehens Ausgaben und Investitionen im Gesundheitsbereich bestritten, welche die durch das Coronavirus bedingte Notlage und die Vorsorge für künftige Notfälle ebenso erfordern wie die Wiederaufnahme der Aktivität in ganz Italien. Das CEB-Darlehen wird unter anderem dafür verwendet, um zur außerordentlichen und vorübergehenden Aufrüstung von Krankenhäusern und Gesundheitszentren, temporären Aufstockung des Gesundheitspersonals, Rekrutierung von Freiwilligen, Ausweitung der häuslichen Pflege und Bereitstellung von Marineeinheiten zur Gesundheitsversorgung von Migrant/inn/en beizutragen.

Der Vizegouverneur der CEB, Carlo Monticelli, unterzeichnete den Darlehensvertrag im Namen der Bank und erklärte: „Italien ist ein Gründungsmitglied der CEB. Im Laufe der Jahre hat das Land die Maßnahmen der Bank zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in Europa unterstützt, besonders für die am meisten Schutzbedürftigen, indem es Finanzressourcen zu den Treuhandfonds der Bank beigetragen hat. Heute ist Italien dabei, sich von der durch das Coronavirus bedingten Krise zu erholen, und wir freuen uns, unter den Ersten zu sein, welche die Anstrengungen der Regierung zur Pandemiebekämpfung und Sicherung der allgemeinen Zugänglichkeit unverzichtbarer öffentlicher Dienstleistungen rasch und wirksam unterstützen.“

Der Generaldirektor des italienischen Schatzamts, Alessandro Rivera, fügte hinzu: „Die Zusammenarbeit mit der 42 Mitglieder zählenden Entwicklungsbank des Europarates ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die europäischen Beziehungen zu sozialen Initiativen zur Unterstützung der innerstaatlichen Wirtschaft beitragen können. Die Bank hat rasch gehandelt und der Zivilschutzabteilung zu günstigen Konditionen ein Darlehen gewährt, damit das Gesundheitssystem – der Eckpfeiler der Regierungsmaßnahmen in der Coronavirus-Notlage – gestärkt werden kann.“


 Entwicklungsbank des Europarates (CEB)


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