Die Nutzung von KI-Systemen kann Risiken für die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit sich bringen. Die Arbeit des Europarates zur Begrenzung dieser Risiken, und insbesondere sein innovatives Rahmenübereinkommen über künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, wird beim Internet Governance Forum der Vereinten Nationen 2024 (IGF), das vom 15. bis 19. Dezember in Riad (Saudi-Arabien) stattfindet, präsentiert.
Das Rahmenübereinkommen, der allererste Vertrag über künstliche Intelligenz, ist das Thema einer speziellen Veranstaltung am 15 Dezember. Diese wird von Thomas Schneider, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Europaratsausschusses über künstliche Intelligenz (CAI), der zwischenstaatlichen Einrichtung, die das Rahmenübereinkommen verfasst hat, moderiert und beinhaltet eine offene Diskussion zwischen den Teilnehmenden, die ihr Land bei den Vertragsverhandlungen im CAI vertreten haben (9:30–10:30 Uhr, Lokalzeit – 7:30–8:30 Uhr MEZ)
Am 16. Dezember kommen bei einer Sitzung Interessenvertreter zu einem Meinungsaustausch über die jüngst erfolgte Verabschiedung und das künftige Potenzial der Methode des Europarates zur Risiko- und Folgenabschätzung bei der Anwendung von KI-Systemen im Hinblick auf die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit (HUDERIA-Methode) zusammen. HUDERIA ist ein vom CAI entwickeltes Instrument, das öffentliche und private Akteure bei der Bewertung von Risiken, die KI-Systeme für die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit darstellen können, anleiten und sie bei der Umsetzung des Übereinkommens über künstliche Intelligenz unterstützen soll (17–18 Uhr, Ortszeit – 15–16 Uhr MEZ). (weiter)

