Zurück Europarat verabschiedet wegweisende Empfehlung zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Personen

Wichtiger Text fordert Verbot nicht einvernehmlicher medizinischer Eingriffe, Gewährleistung der vollständigen Gleichstellung intergeschlechtlicher Personen und deren Schutz vor Diskriminierung in allen Bereichen
Europarat verabschiedet wegweisende Empfehlung zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Personen

Das Ministerkomitee des Europarates hat eine neue Empfehlung an die Mitgliedsstaaten zur Gleichberechtigung intergeschlechtlicher Personen (Empfehlung CM/Rec(2025)7) verabschiedet, die einen historischen Meilenstein für die Gleichstellung, Würde und Menschenrechte von intergeschlechtlichen Personen in ganz Europa darstellt.

Es handelt sich um das erste umfassende internationale Rechtsinstrument, das sich speziell mit den Menschenrechten intergeschlechtlicher Personen befasst. Die von den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates verabschiedete Empfehlung gibt den Regierungen klare Leitlinien für die Ausarbeitung von Gesetzen und Richtlinien vor, die nicht einvernehmliche medizinische Eingriffe verbieten und sicherstellen, dass jeglicher Eingriff bei intergeschlechtlichen Kindern aufgeschoben wird, bis diese selbst entscheiden können. Der Text fordert außerdem einen gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung und den Schutz intergeschlechtlicher Menschen vor Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung in allen Bereichen. (weiter)


 Maltesischer Vorsitz im Ministerkomitee

 Generalsekretär Alain Berset [EN]

 Vollständiger Text der Empfehlung [EN]


 

Ministerkomitee Straßburg 8. Oktober 2025
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