Am 12. Juni 2025 haben das Kompetenzzentrum für Multi-Level-Governance (CEMG) des Kongresses und das ukrainische Ministerium für Gemeinde- und Gebietsentwicklung in Kiew eine Diskussion im „Straßburg-Format“ über konzeptionelle Grundsätze der Aufteilung von Zuständigkeiten zwischen dem Staat und den lokalen Gebietskörperschaften veranstaltet.
An dem Treffen nahmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten nationalen Institutionen teil, darunter das Ministerium für Gemeinde- und Gebietsentwicklung, das Finanzministerium, das Ministerium für Agrarpolitik, das Ministerium für Bildung und Wissenschaft, das Ministerium für Gesundheit, das Ministerium für Sozialpolitik, das Innenministerium, das Verteidigungsministerium, das Justizministerium, die Staatliche Steuerbehörde, die Werchowna Rada (Parlament), das Präsidialamt sowie die Führung von vier nationalen Verbänden lokaler und regionaler Gebietskörperschaften, darunter zwei ihrer Präsidenten.
Unter der Co-Moderation von Daniel Popescu vom Kongresssekretariat und Sören Herbst, Leiter des Referats Multi-Level-Governance der Aktion „U-LEAD with Europe“ der Europäischen Union, konzentrierte sich das Treffen auf die allgemeinen Grundsätze der Aufteilung von Zuständigkeiten, die sektorale Dezentralisierung sowie die finanziellen und materiellen Ressourcen der kommunalen Selbstverwaltung. Die Teilnehmenden erzielten einen Konsens über ein breites Spektrum an Fragen zu den Grundprinzipien der künftigen Reform und legten die nächsten Schritte für ihre weitere Entwicklung und Umsetzung fest.

