Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Michael O'Flaherty, hat heute drei Memoranden veröffentlicht, in denen er die Lage der Menschenrechte von Roma und Fahrenden[1] in Finnland, Irland und der Slowakei untersucht. Jedes Memorandum enthält länderspezifische Feststellungen und Empfehlungen, die auf den Besuchen O'Flahertys in diesen Ländern beruhen und sich mit den dringenden Menschenrechtsproblemen befassen, vor denen die Gemeinschaften stehen.
Die Besuche waren Teil einer Reihe von Länderbesuchen, die der Menschenrechtskommissar im Rahmen seiner vorrangigen Arbeit zu den Menschenrechten der Roma und Fahrenden im gesamten Gebiet des Europarates durchführte. (weiter)
- Memorandum des Kommissars zur Menschenrechtslage der Roma und Fahrenden in Finnland und Stellungnahme der finnischen Behörden zum Memorandum des Kommissars [EN]
- Memorandum des Kommissars zur Menschenrechtslage der Roma und Travellers in Irland und Stellungnahme der irischen Behörden zum Memorandum des Kommissars [EN]
- Memorandum des Kommissars zur Menschenrechtslage der Roma und Fahrenden in der Slowakei und Stellungnahme der slowakischen Behörden zum Memorandum des Kommissars [EN]
[1] Der Begriff „Roma und Fahrende“ wird beim Europarat verwendet, um die große Vielfalt der Gruppen zu erfassen, auf die sich die Arbeit des Europarates in diesem Bereich erstreckt: einerseits a) Roma, Sinti/Manusch, Calé/Gitanos, Kaale, Romanichals, Băeși/Rudari; b) Balkan-Ägypter (Ägypter und Aschkali); c) orientalische Gruppen (Dom, Lom und Abdal); und andererseits Gruppen wie Travellers, Jenische und die mit dem Verwaltungsbegriff „Fahrende“ bezeichneten Bevölkerungsgruppen sowie Personen, die sich selbst Zigeuner nennen. Diese erläuternde Fußnote ist keine Definition der Begriffe „Roma“ und/oder „Fahrende“.

