Am 13. März haben der EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, und der Stellvertretende Generalsekretär des Europarates, Bjørn Berge, in Brüssel das zweite Koordinierungstreffen zur Bekämpfung von antimuslimischem Hass und Rassismus, das von der Europäischen Kommission und dem Europarat gemeinsam organisiert wurde, eröffnet.
Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten, aus Europa und anderen Teilen der Welt sowie internationaler Organisationen erörtern dabei die aktuelle Entwicklung des Hasses gegen Muslime und die Mittel zu seiner Bekämpfung sowie bewährte Praktiken, die es umzusetzen gilt. Die Teilnehmenden diskutieren zudem über die Terminologie und schlagen eine Vorgehensweise vor. Am zweiten Tag des Treffens nehmen Akteure aus dem Mediensektor an einem Meinungsaustausch über Fragen im Zusammenhang mit antimuslimischem Hass und Rassismus in den Medien und die Darstellung bewährter Praktiken in den Medien und in anderen Bereichen teil.
„Indem wir gemeinsam handeln, senden wir eine klare und einheitliche Botschaft: Es bedarf einer entschlossenen internationalen Reaktion zur Bekämpfung von antimuslimischem Hass und Rassismus“, betonte Berge.
Der Europarat spielt als normgebende Organisation eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung der notwendigen Instrumente zur Bekämpfung von Diskriminierung, etwa der Empfehlung des Ministerkomitees zur Bekämpfung von Hassrede und der Allgemeinen politischen Empfehlung Nr. 5 der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI).
Rede des Stellvertretenden Generalsekretärs, Bjørn Berge [EN]

