Zurück Geschlechtsspezifische Unterschiede im Sport bleiben bestehen

„All In Plus“ fordert dringendes Handeln
Geschlechtsspezifische Unterschiede im Sport bleiben bestehen

Ein neuer Analysebericht, der im Rahmen des gemeinsamen Projekts „All In Plus: Förderung einer verbesserten Geschlechtergleichstellung im Sport“ veröffentlicht wurde, hebt sowohl die Fortschritte als auch die anhaltenden Ungleichheiten in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter im Sport in Europa hervor. Der Bericht, der auf einer Konferenz im Rahmen des luxemburgischen Vorsitzes im Ministerkomitee veröffentlicht wurde, beruht auf Daten, die in 21 Ländern gesammelt wurden, und bietet eine umfassende Analyse der Geschlechtergleichstellung in sechs Schlüsselbereichen. Er analysiert die Situation der Geschlechtergleichstellung in den Bereichen Führung, Training, Schiedsrichterwesen, Beteiligung am Sport von der Basis bis zur höchsten professionellen Ebene, Verhütung geschlechtsspezifischer Gewalt, Medien und Kommunikation sowie Maßnahmen und Programme zur Gleichstellung der Geschlechter im Sport.

Ein Aufruf zum Handeln

Das Projekt „All In Plus“ unterstreicht die Dringlichkeit der Umsetzung von Strategien, finanzieller Investitionen und koordinierter Anstrengungen im gesamten Sportsektor. Trotz einiger Fortschritte sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Bezug auf Führung, Beteiligung und Repräsentation in den Medien nach wie vor tief verwurzelt. Der Europarat und die Europäische Kommission rufen Regierungen, Sportorganisationen und andere Interessengruppen dazu auf, politische Maßnahmen zu verabschieden und umzusetzen, die die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Sport gewährleisten.

Der luxemburgische Sportminister, Georges Mischo, erklärte, dass „die Gleichstellung der Geschlechter im Sport nicht nur ein Ziel, sondern ein Grundrecht ist, auf das wir unermüdlich hinarbeiten müssen. Die Schlussfolgerungen des Projekts ‚All In Plus‘ zeigen sowohl die erzielten Fortschritte als auch die großen Lücken auf, die noch geschlossen werden müssen. Das Projekt ist von entscheidender Bedeutung, um die anhaltenden Ungleichheiten aufzuzeigen und klare Informationen und Empfehlungen zu liefern. Es ist zwingend erforderlich, dass wir diese Schlussfolgerungen ernst nehmen und die notwendigen Veränderungen einleiten, um sicherzustellen, dass jede und jeder, unabhängig vom Geschlecht, in der Welt des Sports gleiche Chancen hat und vertreten ist.“ (weiter)


 Konferenzprogramm [EN]

europarat Luxemburg 13. februar 2025
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