Zurück Bekämpfung des Menschenhandels muss laut Sachverständigen des Europarates im Mittelpunkt der Strategien zur Verbrechensbekämpfung stehen

Bekämpfung des Menschenhandels muss laut Sachverständigen des Europarates im Mittelpunkt der Strategien zur Verbrechensbekämpfung stehen

Anlässlich des Welttags gegen Menschenhandel schließt sich die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) der Interinstitutionellen Koordinierungsgruppe zur Bekämpfung des Menschenhandels (ICAT) an und fordert die Staaten und relevanten Akteure auf, die Anstrengungen zur Bekämpfung des Menschenhandels in umfassendere Strategien zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu integrieren.

„Menschenhandel ist eine der lukrativsten Aktivitäten der organisierten Kriminalität“, erklärte die Vorsitzende der GRETA, Conny Rijken. „Die organisierte Kriminalität profitiert oft genau von den Faktoren, die die Anfälligkeit von Menschen für Menschenhandel erhöhen. Deshalb betont die GRETA in ihrer laufenden vierten Bewertungsrunde, wie wichtig es ist, diese Anfälligkeiten einzudämmen, und legt den Schwerpunkt darauf, wie Staaten Menschenhandel verhindern, schutzbedürftige Opfer unterstützen und Menschenhändler bestrafen. Die GRETA unterstreicht auch die zunehmende Rolle von Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) bei der Ermöglichung von Menschenhandel, insbesondere von Kinderhandel, und fordert die Staaten nachdrücklich auf, die digitale Dimension dieses Verbrechens in ihre Maßnahmen einzubeziehen.“ (weiter)

Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) Straßburg 30. Juli 2025
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