Zurück Kampf gegen Geldwäsche: Estland macht Fortschritte bei der Anwendung gezielter Finanzsanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus und Terrorismusfinanzierung

Kampf gegen Geldwäsche: Estland macht Fortschritte bei der Anwendung gezielter Finanzsanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus und Terrorismusfinanzierung

Estland hat seine Anstrengungen auf nationaler Ebene verstärkt, um gezielte Finanzsanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus und Terrorismusfinanzierung umzusetzen: So lautet eine Schlussfolgerung von MONEYVAL in einem neuen Fortschrittsbericht. Dennoch muss das Land weitere Schritte unternehmen, um die Empfehlungen, für die die estnischen Behörden eine erneute Prüfung beantragt haben, vollständig oder weitgehend zu erfüllen.

Estland hat den Bereich der Vermögenswerte, die im Rahmen gezielter Finanzsanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus und Terrorismusfinanzierung eingefroren werden können, erweitert (Empfehlung 6). Folglich wurde die Bewertung des Landes in Bezug auf die Empfehlung 6 der Arbeitsgruppe „Finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ (FATF) von „teilweise konform“ auf „weitgehend konform“ angehoben.

Insgesamt wird Estland im Hinblick auf die 40 Empfehlungen derzeit wie folgt beurteilt:

  • „konform“ bei sieben Empfehlungen;
  • „weitgehend konform“ bei 19 Empfehlungen;
  • „teilweise konform“ bei 14 Empfehlungen.

Estland unterliegt weiterhin dem verstärkten Überwachungsverfahren von MONEYVAL. Das Land muss im Dezember 2025 über weitere Fortschritte bei der Verstärkung seiner Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung berichten.


 Estland und MONEYVAL [EN]

Europarat Straßburg 13. Januar 2025
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