Zurück Andorra sollte Rassismus und LGBTI-Phobie bekämpfen und das Wahlrecht ausweiten

Andorra sollte Rassismus und LGBTI-Phobie bekämpfen und das Wahlrecht ausweiten

In einem neuen Bericht fordert die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) Andorra auf, ein nationales Programm zur Bekämpfung von Rassismus und LGBTI-Phobie zu verabschieden. Vorrangig sollte Andorra auch Nichtstaatsangehörigen, die in seinem Hoheitsgebiet leben, das aktive und passive Wahlrecht bei Kommunalwahlen gewähren, in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Übereinkommens über die Beteiligung von Ausländern am kommunalen öffentlichen Leben.

Seit dem letzten ECRI-Bericht von 2016 hat Andorra in mehreren Bereichen Fortschritte erzielt. Das Gesetz über die Rechte von Kindern und Jugendlichen, das 2019 geändert wurde, schützt diese vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Im Oktober 2022 wurde der Nationale Kinder- und Jugendplan vorgestellt und in den Schulen wird ein Anti-Mobbing-Plan umgesetzt. Die Lehrpläne umfassen pädagogische Projekte zur Förderung der Menschenrechte, der Nichtdiskriminierung und der Achtung der Vielfalt.


 Andorra und die ECRI [EN]

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Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) ist eine einzigartige Überwachungsinstanz im Bereich der Menschenrechte, die sich mit der Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung (aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen oder nationalen Herkunft, der Hautfarbe, der Nationalität, der Religion, der Sprache, der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität), Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz in Europa befasst und Berichte und Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten ausarbeitet.

Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) Straßburg 21. oktober 2024
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