Ab sofort ist die Anmeldung für das vierte Forum für Geschichtsunterricht möglich. Das Forum findet von 11. bis 13. Juni in Budapest unter dem Titel „Wo Lernende der Geschichte begegnen: Neubestätigung der Rolle des Geschichtsunterrichts im 21. Jahrhundert“ statt. Die Veranstaltung wird die Rolle der Lernenden beleuchten, indem sie den Kontext und die Bedingungen, in denen sie Geschichte studieren, sowie die Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind, untersucht.
Auf der Grundlage der gemeinsamen Werte Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit trägt das zwischenstaatliche Programm des Europarates für den Geschichtsunterricht zur Erfüllung des Auftrags der Organisation in Bezug auf die Art und Weise, wie Geschichte gelehrt wird, bei, zusammengefasst in dem einfachen und prägnanten Motto „Geschichte lehren, Demokratie verankern“. Das Herzstück dieser Bestrebung bilden die jährlichen Foren für Geschichtsunterricht, die Lernenden, Lehrkräften, politisch Verantwortlichen, Studierenden, Lehrplanentwicklern und der Zivilgesellschaft eine Plattform bieten, um Richtlinien zu überdenken, zu verfeinern und zu entwickeln, um den Geschichtsunterricht zu verbessern und gleichzeitig seine Rolle beim Aufbau demokratischer Gesellschaften und bei der Wahrung der Menschenrechte zu bekräftigen.
Bisher fanden drei Foren statt (2022 in Belgrad, 2023 in Brüssel und 2024 in Bologna), in deren Mittelpunkt die Themen historische Stätten, digitales Zeitalter bzw. Hochschulbildung standen.

