Das  2010 eingesetzte Erweiterte Teilabkommen über Kulturrouten (EPA) zielt darauf ab, das Potenzial der Kulturrouten für kulturelle Zusammenarbeit, nachhaltige territoriale Entwicklung und sozialen Zusammenhalt zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf Themen von symbolischer Bedeutung für die europäische Einheit, Geschichte, Kultur,für die europäischen  Werte sowie für die Entdeckung weniger bekannter Reiseziele liegt.

Das EPA trägt zur Stärkung der demokratischen Dimension des Kulturaustauschs und des Tourismus bei, indem es Netzwerke und Vereinigungen, lokale und regionale Behörden, Universitäten und Organisationen einbezieht. Es trägt zur Erhaltung eines vielfältigen Erbes durch themenbezogene und alternative touristische Routen und durch Kulturprojekte bei.

Das EPA für Kulturrouten folgt den politischen Leitlinien des Europarates, beschließt die Programmstrategie und vergibt die Zertifizierung "Kulturrouten des Europarates". Sie steht den Mitgliedstaaten und Nichtmitgliedstaaten des Europarates offen und ist darauf ausgerichtet, die nationalen, regionalen und lokalen Initiativen politisch zu unterstützen, zur Förderung der Kultur und des Tourismus. Die vollständige Liste der EPA-Mitgliedstaaten finden Sie hier.

Das Erweiterte Teilabkommen besteht aus zwei satzungsgemässen Gremien:

  1. Der Verwaltungsrat der EPA besteht aus Vertretern der Ministerien der Mitgliedstaaten und vergibt die Zertifizierung "Kulturroute des Europarates". Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, das Europäische Parlament, die Europäische Kommission, die UNWTO, die UNESCO und die OWZE nehmen an seiner Arbeit teil.
  2. Das gesetzliche Komitee des EPA besteht aus Vertretern der Außenministerien und nimmt den Jahreshaushaltsplan des EPA an.

Ein wichtiges Ereignis ist die jährliche Kulturroutentagung, die Vertreter von Kulturrouten, nationalen Einrichtungen, Netzwerken und internationalen Kulturerbe- und Tourismusorganisationen zusammenbringt.

Gemäß des Entschlusses CM/Res(2013)66 Artikel 1 des Ministerkomitees lautet das Ziel des EPA folgendermaßen:

Das erweiterte Teilabkommen (EPA) trägt zur Förderung der europäischen Identität und Staatsbürgerschaft bei, durch Sensibilisierung für das gemeinsame Erbe Europas und durch Kenntniss des gemeinsamen Erbes Europas ,  durch die Entwicklung kultureller Verbindungen und durch den Dialog innerhalb Europas sowie mit anderen Ländern und Regionen. Das EPA strebt die Schaffung eines gemeinsamen Kulturraums durch die Entwicklung von Kulturrouten an, die darauf abzielen, die Sensibilisierung für Erbe, Bildung, Vernetzung, Qualität und nachhaltigen grenzüberschreitenden Tourismus und für andere damit zusammenhängende Aktivitäten zu fördern.

Das EPA trägt dazu bei, das Potenzial der Kulturrouten für die kulturelle Zusammenarbeit, die nachhaltige territoriale Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt zu stärken, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Themen von symbolischer Bedeutung für die europäische Einheit, Geschichte, Kultur und für Werte sowie die für die Entdeckung weniger bekannter Reiseziele liegt. Das EPA trägt zur Stärkung der demokratischen Dimension des Kulturaustauschs und des Tourismus bei, indem es Netzwerke und Vereinigungen, lokale und regionale Behörden, Universitäten und Organisationen einbezieht. Es trägt zur Erhaltung eines vielfältigen Erbes durch themenbezogene und alternative touristische Routen und durch Kulturprojekte bei.

 

Das erweiterte Teilabkommen über Kulturrouten basiert auf zwei Entschlüssen des Ministerkomitees des Europarates:

 Entschluss CM/Res(2013)66 zur Bestätigung der Einrichtung des erweiterten Teilabkommens über Kulturrouten des Europarats (EPA)  Entschluss CM/Res(2013)67 zur Überarbeitung der Regeln für die Vergabe der Zertifizierung "Kulturroute des Europarates"
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