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Stellvertretende Generalsekretärin eröffnet internationale Konferenz über die Bekämpfung der Manipulation von Sportwettbewerben

Europarat Straßburg 24. September 2018
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Gabriella Battaini-Dragoni

Gabriella Battaini-Dragoni

„Es liegt im Interesse aller, dass das Übereinkommen des Europarates über die Manipulation von Sportwettbewerben (bekannt als Magglingen-Konvention) so bald wie möglich in Kraft tritt. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es dazu kommt“, betonte die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, bei der Eröffnung der „3. Internationalen Konferenz über die Bekämpfung der Manipulation von Sportwettbewerben – Förderung und Umsetzung der Magglingen-Konvention“.

Die Konferenz findet im Rahmen des „Magglingen-Fahrplans 2018–2020“ statt. Dadurch sollen die Kapazitäten der Staaten zur Bewältigung der spezifischen Probleme gestärkt werden, denen sie bei der Koordinierung des Kampfes gegen die Manipulation von Sportwettbewerben begegnen.

Das Übereinkommen ist das einzige internationale, rechtsverbindliche Instrument, durch das weltweit die wirksame Zusammenarbeit gegen Sportmanipulation gewährleistet und aufrechterhalten werden kann. Es unterstützt koordinierte Maßnahmen, mit denen die zuständigen Ministerien und sonstige beteiligte öffentliche und private Stellen auf drei einander ergänzenden Ebenen* wirksam handeln und langfristig kohärent vorgehen können. Diese drei Ebenen sind Gegenstand einer Reihe von themenbezogenen Arbeitskreisen, an denen Vertreterinnen und Vertreter der Nationalen Plattformen und der wichtigsten nationalen Interessengruppen teilnehmen.

„Nie zuvor wurden meiner Wahrnehmung nach die Bestimmungen einer Konvention noch vor der Ratifizierung so umfassend und wirksam umgesetzt. Unsere Aufgabe ist es, die Schaffung einer Rechtsordnung zu unterstützen, durch die einerseits die Werte Gleichheit, Ehrlichkeit und Integrität hochgehalten werden und andererseits das Vertrauen wiederhergestellt wird, das durch die Ereignisse der vergangenen Jahre erschüttert wurde“, unterstrich Battaini-Dragoni.

* Drei einander ergänzende Ebenen, die ein langfristig kohärentes Vorgehen sicherstellen: a. Förderung eines Gesamtkonzepts auf innerstaatlicher Ebene; b. Entwicklung innerstaatlicher Kooperationsnetze, an denen alle Schlüsselakteure beteiligt sind; c. Beteiligung an international abgestimmten Mechanismen.


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