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Generalsekretärin warnt vor den Gefahren, die mit von Kindern selbst erzeugten Bildern und Videos mit sexuellem Inhalt verbunden sind

Generalsekretärin Straßburg 18. November 2020
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Marija Pejčinović Burić

Marija Pejčinović Burić

Anlässlich des Europäischen Tags zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch von der HINA (kroatische Nachrichtenagentur) veröffentlichter Bericht

Die Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić, hat am Mittwoch vor den Gefahren, die mit von Kindern selbst erzeugten Bildern und Videos mit sexuellem Inhalt verbunden sind, gewarnt und die Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, Versuche, Kinder dazu zu zwingen, derartige Inhalte zu erzeugen, unter Strafe zu stellen. „Immer mehr Menschen, darunter Kinder und Teenager, nehmen Selfies auf. Leider gibt es eine Schattenseite dieses Trends und das ist die Verbreitung der eigenen Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt“, erklärte sie anlässlich des Europäischen Tags zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, der am 18. November begangen wird.

Aus den Daten von Europol geht hervor, dass die Mehrheit der im Internet zirkulierenden Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt, die Kinder zeigen, von Kindern selbst erzeugt wurden, die nicht wussten, dass sie die Kontrolle darüber verlieren könnten, sagte Pejčinović Burić der HINA. Sie erklärte, dass sich die Gefahren während der diesjährigen Ausgangsbeschränkungen unter den Umständen der Coronavirus-Pandemie erhöht hätten. Im Jahr 2007 verabschiedete der Europarat die Lanzarote-Konvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch. In dem Dokument wird gefordert, jegliche Form sexueller Vergehen gegen Kinder unter Strafe zu stellen. Es wird festgelegt, dass Staaten in Europa und darüber hinaus spezifische Rechtsvorschriften verabschieden und Maßnahmen zur Verhütung von sexueller Gewalt, zum Schutz minderjähriger Opfer und zur Verfolgung der Täter ergreifen sollten.


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