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Forschung an Materialien menschlichen Ursprungs: Neue Empfehlungen an die Mitgliedstaaten

Ministerkomitee Straßburg 12, Mai 2016
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Das Ministerkomitee hat eine Reihe neuer Empfehlungen an die Mitgliedstaaten des Europarats über die Entnahme, Lagerung und Verwendung biologischen Materials für Forschungszwecke angenommen.

Die Empfehlungen tragen unter anderem den neuen Entwicklungen im Bereich des Biobankings Rechnung: beispielsweise der Tatsache, dass das in Sammlungen gelagerte biologische Material zunehmend diversen Ursprungs ist, der Schwierigkeit, zu gewährleisten, dass die Proben tatsächlich nicht identifizierbar sind, der vermehrten Forschung mit Materialen aus unterschiedlichen Sammlungen und der Bedeutung der Forschung an Biomaterialen von Personen, die nicht in der Lage waren, ihre Einwilligung zu geben.

Das neue Rechtsinstrument würdigt die Tatsache, dass biomedizinische Forschung an Materialien menschlichen Ursprungs eine enorm wichtige Rolle bei der Verbesserung der menschlichen Gesundheit und der Gesundheitssysteme spielt. Der Aufbau von Sammlungen und der internationale Austausch solcher Materialien nehmen zu. Dadurch stellen sich allerdings Fragen im Hinblick auf Risiken für das Privatleben der betroffenen Personen und die Autonomie dieser Personen über ihr eigenes biologisches Material nach einer Entnahme. (mehr...)


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