Details zum Vertrag-Nr.216

Konvention des Europarates gegen den Handel mit menschlichen Organen
Titel Konvention des Europarates gegen den Handel mit menschlichen Organen
Referenz SEV Nr.216
Zeichnungsauflegung Santiago de Compostela, 25/03/2015  - Vertrag aufgelegt zur Unterzeichnung durch die Mitgliedstaaten, der Europäischen Union, der Drittstaaten, die Beobachterstatus beim Europarat zu genießen, und durch andere Nichtmitgliedstaaten
Inkrafttreten  - 5 Ratifizierungen die wenigstens 3 Mitgliedsstaaten im Europarat umfassen.
Zusammenfassung

Die Konvention fordert die Regierungen auf, die illegale Entnahme menschlicher Organe aus lebenden oder toten Spendern mit Strafe zu bewehren:

  • falls die Entnahme ohne die freiwillige, bewusste und eindeutige Einwilligung des Spenders erfolgt oder, im Falle eines toten Spenders, die Entnahme gemäß innerstaatlichem Recht nicht zulässig ist;
  • falls ein lebender Spender oder ein Dritter im Austausch für ein entnommenes Organ einen Geldbetrag oder einen vergleichbaren Vorteil erhält;
  • falls ein Dritter im Austausch für ein Organ, das einem toten Spender entnommen wurde, einen Geldbetrag oder einen vergleichbaren Vorteil erhält.

Die Konvention sieht überdies den Schutz und die Entschädigung von Opfern sowie Präventionsmaßnahmen vor, um einen transparenten und gleichberechtigten Zugang zu Transplantationen zu gewährleisten.

Offizielle Texte
DE, IT, RU Texte
Links zum Thema Unterzeichnungen und Ratifizierungen
Vorbehalte und Erklärungen
Erläuternder Bericht
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Ähnliche Webseiten
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  • European Directorate for the Quality of Medicines and Healthcare (EDQM)
  • Directorate General Human Rights and Rule of Law - Bioethics
Teilnehmen
Quelle : Vertragsbüro auf http://conventions.coe.int - * Disclaimer.