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Beweismittel im Cyberraum, WHOIS-Daten, Cybergewalt und internationaler Rechtsstand als Themen auf der Octopus-Konferenz über Computerkriminalität

Straßburg 11.-13 Juli
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Minister und weitere hochrangige Regierungsvertreter, Strafrechtsexperten, Vertreter der Internetindustrie und der Zivilgesellschaft, sowie Mitglieder von Datenschutzverbänden aus aller Welt werden als Teilnehmer an der Octopus-Konferenz erwartet, die am Mittwoch, den 11. Juli um 14 Uhr im Plenarsaal des Europarates eröffnet wird. (Assembly Chamber).

Im Mittelpunkt der Konferenz steht das Bestreben nach mehr Rechtsstaatlichkeit im Cyberraum, die mit einem neuen Protokoll zur Budapest-Konvention gewährleistet werden soll. Die Beratungen mit Vertretern der Zivilgesellschaft, Datenschutzexperten und Vertretern der Industrie betreffen vor allem Überlegungen zu Vorschlägen für eine wirksamere elektronische Beweissicherung im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen, u.a. durch gegenseitigen Rechtsbeistand und direkte Kooperation mit Internetanbietern. Das Protokoll soll bis Jahresende 2019 fertiggestellt sein. Ein verwandtes weiteres Thema betrifft den Zugang zum WHOIS-Datenbanksystem mit Informationen über Domain-Namen.

Fragen der Cybergewalt, der diesbezügliche internationale Rechtsstand und erzielte Fortschritte durch Kapazitäts-Förderprogramme sind weitere Diskussionsthemen der Konferenz.

Sechzig Staaten sind der Budapest-Konvention bisher beigetreten, vier weitere haben sie gezeichnet und sieben Staaten sind zum Beitritt eingeladen. In rund 140 Staaten diente die Konvention als Vorbild für die nationale Gesetzgebung und mehr als 160 Staaten arbeiten gemeinsam mit dem Europarat an der Verbesserung ihrer Gesetze und Maßnahmen zur Bekämpfung der Cyberkriminalität.

Weitere Informationen - Website  der Konferenz

Kontakt: Estelle Steiner, Tel. +33 3 88 41 33 35, Handy +33 6 08 46 01 57


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