Der Europarat hat mit der Europäischen Kommission im Rahmen gemeinsamer Programme zusammengearbeitet. Gemeinsame Programme ermöglichen es, ein breites Spektrum von Sichtbarkeits- und Kommunikationsinitiativen als Ergänzung zu den gesetzlichen Aktivitäten der EPA durchzuführen. Das gemeinsame Programm des Europarates und der Europäischen Kommission setzt eine zweijährliche Zusammenarbeit mit der EU ein, auf der Grundlage gemeinsamer kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Entwicklungsziele in Europa. Ein Aktionsprogramm basierend auf den Kulturrouten unterstützt die europäische Strategie für Kulturtourismus.

 

Gemeinsames Programm mit der Europäischen Kommission - DG REGIO

  • Das Gemeinsames Programm 2017-20 (auch bekannt als Routes4U) zielt auf regionale Entwicklung, kulturelle Zusammenarbeit und sozialen Zusammenhalt durch transnationale Kulturrouten, Kulturerbepolitik und -praktiken in den vier EU-Makroregionen.

 

Gemeinsame Programme mit der Europäischen Kommission - DG GROW

Die Hauptziele der Programme mit der DG-GROW (Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) waren die Verbesserung der Sichtbarkeit Europas als Reiseziel und der Beitrag zur touristischen Sichtbarkeit und Qualität der vom Europarat zertifizierten oder auf die Zertifizierung vorbereiteten europäischen Kulturrouten.

  • Das Gemeinsame Programm 2015-17 zielte darauf ab, die Sichtbarkeit Europas als Reiseziel sowie seiner verschiedenen Reiseziele zu erhöhen und zur touristischen Sichtbarkeit und Qualität der vom Europarat zertifizierten oder auf die Zertifizierung vorbereiteten europäischen Kulturrouten beizutragen.
  • Das Gemeinsame Programm 2013-2014 zielte darauf ab, die Werbemaßnahmen und die Vermarktung der Kulturrouten des Europarats zu verstärken, sowie die Kartierung von Kulturrouten und den Kapazitätsaufbau für Kulturroutenverwalter.
  • Die Ziele des Gemeinsamen Programms 2011-2013 waren der Kapazitätsaufbau für Kulturroutenverwalter und die Stärkung der gemeinsamen Sichtbarkeit. Dieses Programm diente insbesondere dazu, in Zusammenarbeit mit Akademikern ein Handbuch zur Routenverwaltung zu erstellen und ein Trainingsseminar - eine "Kulturrouten Sommerakademie" für Routenverwaltung - zu organisieren.
  • Von 2010 bis 2011 wurde eine Studie über die Auswirkungen der Europäischen Kulturrouten auf die Innovation und Konkurrenzfähigkeit der KMU gestartet, die Einblicke in die Auswirkungen des Kulturroutenprogramms des Europarates auf die Leistung der KMU, die Netzwerk- und Clusterentwicklung liefern soll.

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