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Weitere Unterstützung dringend nötig, um Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und Ankunftsländern zu helfen, insbesondere der Republik Moldau

Menschenrechtskommissarin Chișinău/Straßburg 9. März 2022
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Am Grenzübergang von Palanca berichten Familien, Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen und darauf warten, sich in der Republik Moldau in Sicherheit zu bringen, der Kommissarin von ihren traumatischen Erfahrungen. 8. März 2022

Am Grenzübergang von Palanca berichten Familien, Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen und darauf warten, sich in der Republik Moldau in Sicherheit zu bringen, der Kommissarin von ihren traumatischen Erfahrungen. 8. März 2022

„Zusätzlich zu der raschen humanitäre Hilfe, welche den Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, von den europäischen Staaten bereits bereitgestellt wurde, ist dringend weitere Unterstützung nötig, um ihre Menschenrechte zu schützen und den Ankunftsländern zu helfen, insbesondere der Republik Moldau“, erklärte heute die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatović, im Anschluss an ihre dreitägige Mission in der Republik Moldau.

„Ich habe Dutzende Menschen getroffen, die vor dem Krieg geflohen sind, und ihnen zugehört – in einem Aufnahmezentrum in Chișinău, auf der ukrainischen Seite des Grenzübergangs in der Nähe von Palanca und an anderen Orten in der Republik Moldau. Für viele von ihnen war die erste Nacht, die sie in der Republik Moldau verbracht haben, ihre erste friedliche Nacht seit langer Zeit. Doch in ihren Augen ist deutlich Verwirrung, Angst und Trauma zu erkennen. Aus ihren Worten spricht Wut und Verzweiflung. Mütter mit Kindern sind besorgt über ihre unmittelbare Zukunft. Ein kleiner Junge hat mir seine Angst vor dem Krieg anvertraut. Ältere Menschen beschrieben, wie ihr Leben durch die Bombardierungen plötzlich entwurzelt wurde. Menschen, die viele Tage lang und über weite Strecken gereist sind, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen, warten nun in langen Schlangen am Grenzübergang. Sie sind hoffnungsvoll, aber müde. Alle, mit denen ich gesprochen habe, sind außerdem hinsichtlich der Sicherheit und des Wohlergehens der Zurückgebliebenen beunruhigt: ihrer Ehemänner, Eltern, Verwandten und Freunde, die nicht fliehen konnten oder wollten.“

Während die Kommissarin ihre Mission beendete, stieg die Zahl der Personen, die aus der Ukraine geflohen sind, laut dem UNHCR auf über 2 Millionen Menschen. Die Republik Moldau, die sich zwischen der vom Krieg betroffenen Ukraine und der Europäischen Union befindet, steht bei der Bewältigung massenhafter Vertreibungen vor einer beispiellosen Situation. Bisher sind 243.000 Menschen in das Land eingereist und zum Zeitpunkt des Besuchs befanden sich dort noch fast 100.000. Viele weitere warten in Schlangen an der Grenze – in Wagenkolonnen und zu Fuß – ungeduldig darauf, sich in Sicherheit zu bringen.


 Pressemitteilung
Mehr Unterstützung dringend nötig, um Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und Ankunftsländern zu helfen, insbesondere der Republik Moldau [EN]


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