2007 zertifizierte „Kulturroute des Europarates“

 

Um das Jahr 1000 wurden die Künstler in ganz Europa von der römischen und frühchristlichen Tradition inspiriert und schufen einen einzigartigen Architekturstil: die Romanik. Der romanische Stil berief sich auf lokale Mythen und Legenden, um alte Traditionen wiederzubeleben, und spiegelt damit die spezifischen geografischen Merkmale jeder Region des mittelalterlichen Europas über einen Zeitraum von 300 Jahren wider.

 

Kulturelles Erbe

Die wichtigsten Merkmale der romanischen Architektur sind der Einsatz von Rundbögen, dicken Wänden mit kleinen Fenstern, Würfelkapitellen und symmetrischen Flächen, die im Gesamtbild eine harmonische Schlichtheit ergeben. Großartige Kathedralen, friedliche Klöster und wunderschöne Kirchen aus dem Mittelalter sind an der gesamten Kulturstraße TRANSROMANICA zu finden. Die einzigartige Verbindung regionaler Stile ermöglicht es, eine Vielfalt von Kulturen zu erleben, die vom byzantinischen bis zum westlichen Stil reichen, einschließlich der Einflüsse der französischen und Mudejar-Architektur und des nachfolgenden gotischen Stils.

 

Die Reise in der heutigen Zeit

Reisende, die die Kulturstraße TRANSROMANICA besuchen, folgen einer Route äußerst beeindruckender romanischer Bauwerke, von denen viele Weltkulturerbe der UNESCO sind und die sich in neun Staaten zwischen Ostsee und Mittelmeer befinden. Darüber hinaus bietet jede TRANSROMANICA-Region einzigartige kulturelle Höhepunkte, kulinarische Genüsse und zahlreiche Veranstaltungen in wunderschönen Landschaften. Auf einer Reise entlang der Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA folgt man auch den Spuren wichtiger historischer Persönlichkeiten, u.a. Otto dem Großen, Martin Luther, Matilda von Canossa, dem heiligen Jakob von Compostela und vielen Kaisern und geistigen Führern.

Die Werte des Europarates

Ungeachtet der mit Reisen verbundenen Schwierigkeiten waren die mittelalterlichen Europäer äußerst mobil, und Tausende von Reisenden reisten zu Wasser und zu Land, meisten zu Fuß. In Folge dieser Bewegungen manifestierten sich eine gemeinsame Denkweise und gemeinsame Werte in der Architektur und insbesondere in den Kathedralen, die der Mittelpunkt des urbanen Lebens darstellten. Der romanische Stil wurde damit zur ersten gemeinsamen Sprache des alten Kontinents. Dieses „erste" Europa, das auf das Mittelalter zurückgeht, schloss Werte ein, die auch heute den Kontinent einen: Vielfalt und Verständnis zwischen den Zivilisationen.

 

TRANSROMANICA e.V.
Danzstraße 1
DE-39104 Magdeburg (GERMANY)
Tel: +49 (0) 391 73 84 350
info@transromanica.com

Lars-Jörn ZIMMER, Präsident
Christin LESER, Projektmanagerin

Offizielle Website
www.transromanica.com

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