Terrorismusberichterstattung im Spannungsfeld zwischen Herausforderung und ethischem Dilemma

Straßburg (Agora-Gebäude, Saal G1) 19. Juni
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Eine internationale Konferenz befasst sich mit der Verantwortung und den Herausforderungen in der Terrorismusberichterstattung im Spannungsfeld zwischen dem weit verbreiteten Einsatz sozialer Medien und den Beschränkungen durch Anti-Terror-Gesetze. Als Teilnehmer erwartet werden neben Journalisten, Wissenschaftlern und  Regierungsvertretern auch Vertreter von internationalen Organisationen und Medienaufsichtsbehörden sowie von Gremien zur Medienselbstregulierung und aus der Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage der ethischen Abwägung bei der schwierigen Entscheidung, bis zu welchem Ausmaß die Terrorismusberichterstattung die Öffentlichkeit informieren kann und muss, ohne damit gleichzeitig die Ziele terroristischer Gruppen zu unterstützen. Die Medien sind zu der Konferenz zugelassen. Die Veranstaltung wird im Internet live übertragen.

Weitere Informationen - Programm

Kontakt: Jaime Rodriguez, Tel. +33 3 90 21 47 04


Das Zusammenleben lernen: Konferenz über die Zukunft der politischen Bildung und Menschenrechtsbildung in Europa

Straßburg (Europapalast, Plenarsaal) 20.-22. Juni
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Die Konferenz befasst sich mit der Förderung und Weiterentwicklung von Demokratie und Menschenrechten durch Bildung und Erziehung. Die rund dreihundert Vertreter von Regierungen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen diskutieren über aktuelle Chancen und Herausforderungen, tauschen sich über bewährte Verfahren und Erfahrungen aus und erarbeiten Empfehlungen für künftige Maßnahmen, darunter konkrete Kriterien und Mechanismen zur Beurteilung von erzielten Fortschritten, vor allem im Rahmen der Charta des Europarates zur politischen Bildung und Menschenrechtsbildung.

Die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, und Stanislav Štech, Stellvertretender Minister für Erziehung, Jugend und Sport der Tschechischen Republik, werden die Konferenz eröffnen.

Weitere Informationen - Programm

Kontakt: Giuseppe Zaffuto, Tel. +33 3 90 21 56 04


Konferenz zur Bekämpfung von Migrantenschmuggel

Europapalast, Saal 5 23. Juni
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Der Europarat veranstaltet eine internationale Konferenz über Möglichkeiten der Verhütung und Bekämpfung von Migrantenschmuggel von Seiten krimineller Banden und Vereinigungen. Fachleute beraten gemeinsam mit Vertretern von Regierungen und internationalen Organisationen über bewährte Verfahren, mögliche präventive Maßnahmen und die Unterstrafestellung von Migrantenschmuggel. Weitere Themen sind die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und die Verstärkung des Schutzes für Opfer von Migrantenschmuggel. Die Konferenzergebnisse sollen als Grundlage für künftige Maßnahmen des Europarates dienen. Generalsekretär Thorbjørn Jagland hält die Eröffnungsansprache. Eröffnung und erster Teil (9.30 – 10.45 Uhr) sind für die Medien zugänglich und werden im Internet live übertragen.

Konferenz-WebseiteProgramm                         

Kontakt: Jaime Rodriguez, Tel. +33 3 90 21 47 04


Außerdem...

19. Juni, Straßburg – Das Anti-Folter-Komitee des Europarates (CPT) wird einen Bericht über seinen letzten Besuch in der Ukraine veröffentlichen.

Kontakt: Tatiana Baeva, Tel. +33 3 88 41 21 41

 

19. - 20. Juni, Straßburg –  Das HELP-Programm des Europarates zur Menschenrechtsbildung für Juristen veranstaltet seine diesjährige Netzwerkkonferenz unter dem Motto „HELP für eine freundliche Justiz”. Die Umsetzung und Verbesserung der Menschenrechtsbildung unter Juristen (Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte) und der Beginn der HELP-Kurse sind Themen der Konferenz. Am 20. Juni findet eine gemeinsame Sitzung mit der Konferenz über die Lage der politischen Bildung und Menschenrechtsbildung in Europa statt. Die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni, wird bei der gemeinsamen Sitzung eine Ansprache halten.

Weitere Informationen über die HELP-Konferenz – Kontakt : Tatiana Baeva, Tel. +33 3 88 41 21 41

 

19. - 23. Juni, Straßburg – Die Staatengruppe des Europarates gegen Korruption, GRECO, hält ihre Plenartagung ab. Geplant ist die Verabschiedung von drei Bewertungsberichten über die Verhütung von Korruption bei Parlamentariern, Richtern und Staatsanwälten in Andorra, Monaco und der Ukraine sowie einer Reihe von Berichten über die Einhaltung und Erfüllung eingegangener Verpflichtungen durch Mitgliedsländer (Compliance-Berichte). Auch ein Gutachten über die Integritätsbestimmungen der Parlamentarischen Versammlung des Europarates liegt zur Verabschiedung vor. Schließlich ist ein Meinungsaustausch mit einer tunesischen Delegation geplant, in dem es um den Antrag Tunesiens geht, der GRECO beizutreten. 

Kontakt: Jaime Rodriguez, Tel. +33 3 90 21 47 04

 

20. Juni, Straßburg (Agora-Gebäude, Saal B5.04.C, 14.30 Uhr) – Ein neuer Monitoringdurchgang über den Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch durch Ausnützung der Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik steht bevor. Die Geschäftsführerin des Lanzarote-Ausschusses, Gioia Scappucci, präsentiert das Vorhaben im Rahmen eines Pressetreffens. Der neue Monitoringdurchgang betrifft die 42 Signatarstaaten des Übereinkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch (Lanzarote-Konvention), die jegliche Art von sexuellen Übergriffen gegen Kinder, auch jene unter Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, unter Strafe stellt.

Kontakt: Tatiana Baeva, Tel. +33 3 88 41 21 41

 

 

20. Juni, Straßburg – Schriftliche Bekanntgabe von fünf Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Webseite  des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Tel. +33 3 90 21 42 08

 

20. - 21. Juni, Lillestrøm (Norwegen) – Die Jahreskonferenz Europäischer Direktoren von Haftanstalten und Bewährungseinrichtungen befasst sich mit Verbesserungsmöglichkeiten bei der Personalauswahl sowie bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Medien sind nur zur Eröffnung und Schlusssitzung zugelassen. Akkreditierung ist erforderlich. 

Weitere Informationen - Programm

Kontakt: Jaime Rodriguez, Tel. +33 3 90 21 47 04

 

20. - 21. Juni, Brünn/Brno (Tschechische Republik) – Der Oberste Gerichtshof der Tschechischen Republik veranstaltet im Rahmen des tschechischen Vorsitzes im Ministerkomitee in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium eine internationale Konferenz zum Thema „Der verbindliche Charakter gerichtlicher Entscheidungen”.  Generalsekretär Thorbjørn Jagland wird die Konferenz eröffnen. Guido Raimondi, Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, hält ein Grundsatzreferat zum Thema „Überlegungen über die Vollstreckung der Urteile des Gerichtshofes”.

Weitere InformationenProgramm - Kontakt: Daniel Höltgen, Tel. +33 6 68 29 87 51

 

21. Juni, Straßburg – Die Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels des Europarates (GRETA) wird einen Bericht über ihren letzten Besuch in Norwegen veröffentlichen.
Kontakt: Päivi Suhonen, tel. +33 3 90 21 53 70

 

21. - 23. Juni, Tiflis –   Der Ad-hoc-Expertenausschuss für Fragen im Zusammenhang mit Roma und Reisenden, CAHROM, reist zu einem Informationsbesuch nach Georgien. Der Besuch gilt der Lage und den Problemen der Roma-Gemeinden in Osteuropa (Roma, Dom, Lom, Abdal) und politischen Antworten auf ihre Bedürfnisse. Der Besuch erfolgt auf Einladung der georgischen Behörden. Folgende Themen stehen unter anderem im Mittelpunkt der Diskussionen: Zurückdrängung und Vermeidung von Staatenlosigkeit; Ausstellung von Personaldokumenten; Zugang zu Bildungseinrichtungen; Schutz gefährdeter Kinder und Jugendlicher; Präventivmaßnahmen gegen Menschenhandel; Prostitution und Straßenkinder; Gesundheitswesen und soziale Sicherheit; Bedeutung der Roma-Kultur; Teilhabe von Roma, Dom, Lom und Abdal an Wahlen und Entscheidungsgremien auf kommunaler und nationaler Ebene. An dem Besuch nehmen die Partnerländer Armenien, Aserbaidschan, die Russische Föderation und die Türkei teil. Teilnehmende Beobachter sind das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen (ECMI) und der OSZE/BDIMR-Kontaktpunkt für Roma- und Sintifragen (CPRSI).

 

22. Juni, Straßburg – Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz, ECRI, veröffentlicht ihren Jahresbericht 2016. Schwerpunkte sind die wichtigsten Entwicklungen in den Bereichen Rassismus, Rassendiskriminierung, Xenophobie, Antisemitismus und Intoleranz in Europa sowie die Maßnahmen der Kommission zur Bekämpfung dieser Probleme. 

Am Rande der Plenartagung findet um 11 Uhr in Saal C3.07.C des Agora-Gebäudes eine Pressekonferenz mit dem ECRI-Vorsitzenden Christian Ahlund statt. 

Kontakt: Tatiana Baeva, Tel. +33 3 88 41 21 41

 

22. Juni, Brüssel – Mark Kelly, Zweiter Vizepräsident des Europäischen Komitees zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT), nimmt im Vorfeld des Internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern (26. Juni) an einem Meinungsaustausch des Unterausschusses für Menschenrechte des Europäischen Parlamentes teil.

Kontakt: Andrew Cutting, Tel. +32 485 21 72 02

 

22. Juni, Straßburg – Schriftliche Bekanntgabe von 33 Urteilen und/oder Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Webseite  des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Tel. +33 3 90 21 42 08

 

22. Juni, Barcelona (Spanien) – Spanien veranstaltet einen ersten Schulungskurs für Juristen zur Bekämpfung von Medikamentenfälschung (MEDICRIME-Konvention). Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Spanischen Justizakademie und dem Zentrum für Juristische Studien durchgeführt. Die Dauer des auf der HELP-Methodik basierenden Kurses beträgt 12 Wochen. Inhalt des Kurses sind Fallstudien und diesbezügliche Urteile in Spanien und auf Europaebene.

Kontakt: Can Fisek, tél. +33 3 88 41 30 41

 

23. - 26. Juni, Albanien – Eine 22 Mitglieder umfassende PACE-Delegation unter der Leitung von  Paolo Corsini beobachtet die Durchführung der am 25. Juni stattfindenden Parlamentswahlen. Weitere Teilnehmer an der Wahlbeobachtungsmission sind die Parlamentarische Versammlung der OSZE, das Europäische Parlament und das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE.


Kontakt zum Europarat Kontakt zum Europarat

Abteilung des Europarats für Medienbeziehungen:

pressunit@coe.int
 

+33 3 88 41 25 60