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Neuartiger internationaler Vertrag über die Manipulation von Sportwettbewerben tritt im September in Kraft

Europarat Straßburg/Helsinki 16. Mai 2019
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Das Übereinkommen des Europarates über die Manipulation von Sportwettbewerben (bekannt als „Magglingen-Konvention“) wird am 1. September in Kraft treten.

Die Schweiz hat das Übereinkommen heute nach Norwegen, Portugal, der Republik Moldau und der Ukraine als fünfter Mitgliedsstaat des Europarates ratifiziert. Infolgedessen kann der Vertrag in Kraft treten.

„Für alle, denen sportliche Fairness und Integrität am Herzen liegen, ist das Inkrafttreten der Magglingen-Konvention eine gute Nachricht“, erklärte der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland. „Das Übereinkommen ist ein großer Fortschritt im Kampf gegen Korruption im Sport und wird von wichtigen Sportorganisationen und -partnern entschieden unterstützt, etwa von der FIFA und der UEFA. Ich rufe alle unsere Mitgliedsstaaten und alle Länder der Welt dringend dazu auf, das Übereinkommen möglichst rasch zu zeichnen und zu ratifizieren.“

Die 2014 zur Zeichnung aufgelegte Magglingen-Konvention ist der einzige völkerrechtlich bindende Vertrag, der auf die Förderung der weltweiten Zusammenarbeit im Kampf gegen die Manipulation von Sportwettbewerben abzielt.


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