Der Europarat nimmt sich der Herausforderung des Migranten- und Flüchtlingsstroms an

Als die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2000 den 18. Dezember zum Internationalen Tag der Migranten erklärte, konnte noch niemand die beispiellose Zahl von Menschen vorausahnen, die im Jahr 2015 aus dem kriegsgebeutelten Syrien und anderen Konfliktgebieten im und um den Nahen Osten in Europa ankommen würde.

Der kontinuierliche Strom von Millionen Menschen, die für die Sicherheit in Europa gefährliche Wege auf sich nehmen, stellt die Aufnahmeländer vor logistische und menschenrechtliche Herausforderungen.

Um die Mitgliedsstaaten des Europarates weiter zu unterstützen, hat Generalsekretär Thorbjørn Jagland diese Woche die Ernennung eines Sonderbeauftragten für Migration und Flüchtlinge angekündigt. Dieser soll Informationsbesuche durchführen, Verbindung mit internationalen Partnern, darunter das UNHCR, die IOM, UNICEF, die EU und FRONTEX, aufnehmen und die Zusammenarbeit des Europarates mit diesen Organisationen stärken.

Ansicht der außergewöhnlichen Umstände hatte der Generalsekretär bereits im September 2015 Leitlinien für die Mitgliedsstaaten zum Umgang mit Migranten und Flüchtlingen dargelegt.

Anlässlich des Internationalen Tags der Migranten besuchen einige Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) Aufnahmezentren und Verwaltungseinrichtungen für irreguläre Migranten in zahlreichen Mitgliedsstaaten.

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Integration von Migranten

 

 

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