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Das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt rücken

Ministerkomitee Brüssel 9./10. Dezember 2014
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Im Rahmen des 25. Jahrestages des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes organisiert Belgien in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinderrechte des Europarats eine europäische Konferenz, bei der das „Wohlergehen des Kindes“ im Mittelpunkt steht. Die zweitägige Konferenz findet am 9. und 10. Dezember in Brüssel statt.

Auf der Konferenz wird erörtert, vor welche Herausforderungen die Entscheidungsträger durch die Umsetzung dieses vielschichtigen Konzepts gestellt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Kindeswohl bei Familienfällen.

Die Zielgruppe der Konferenz setzt sich aus politischen und behördlichen Entscheidungsträgern zusammen, die in Entscheidungen über das Leben von Kindern involviert sind. An den Tätigkeiten können sich zwei von Europarat eingeladene Teilnehmer pro Mitgliedstaat beteiligen. Insgesamt nehmen etwa 140 Personen teil.

Die Geschichte zeigt allzu deutlich, dass sich Wirtschafts-, Finanz-, soziale und Umweltkrisen eher nachteilig auf das Wohl von Kindern und die Wahrung und Förderung ihrer Interessen auswirken. Kinder müssen daher mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses der Entscheidungsträger stehen. Die Kinderrechtskonvention sieht vor, dass „[b]ei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen  getroffen werden, das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt [ist], der vorrangig zu berücksichtigen ist.“ Dadurch dass Belgien das übergeordnete Kindeswohl auf die Tagesordnung einer europäischen Konferenz setzt, will Belgien das Kind in seinen Mittelpunkt des Interesses rücken.

Eine der größten Herausforderungen ist die Sensibilisierung der Entscheidungsträger für das übergeordnete Interesse des Kindes, sodass diese Interessen bei ihrer täglichen Entscheidungen eine vorrangige Erwägung sind. Es geht in der Tat darum, dass Richter, Akteure im psychologischen, medizinischen und sozialen Bereich , Lehrer und andere Personen in Kinder- und Jugendbildungseinrichtungen die nötigen Werkzeuge in die Hand bekommen, um das Interesse des Kindes einzuschätzen und zu bestimmen. Dazu haben die belgischen Behörden beschlossen, die diesem Konzept zugrunde liegenden Bestimmungen und die daraus hervorgehenden berufsständischen Regeln und ethischen Richtlinien sowie die Verfahrensvorschriften, die damit einhergehen, besser bekannt zu machen und zu entwickeln.

Die vollständige Programm der Konferenz ist über der folgenden Website verfügbar: bestinterestsofthechild.be

Wenn Sie weitere Informationen zur Konferenz wünschen, können Sie uns gern kontaktieren:

Christel De Craim: [email protected]

Malvina Govaert: [email protected]

Joost Van Haelst: [email protected]