Ziel der Dialoge

Die 2009 gemeinsam von der Stadt Straßburg und dem Europarat ins Leben gerufenen „Straßburger Dialoge" haben das Ziel, die Bürger Straßburgs an Diskussionen über Themen zu beteiligen, die für ihre Zukunft als Europäer von entscheidender Bedeutung sind. Die regelmäßig stattfindenden Dialoge tragen dazu bei, das „Europa der Bürger" zu stärken und das Europa Straßburgs weiter zu entwickeln.

Staatsbürgerliches Engagement mit Martin Hirsch

Der Europarat hat zusammen mit der Stadt Straßburg die 7. Ausgabe der Straßburger Dialoge organisiert , die am 21. November von 17 bis 19 Uhr im Plenarsaal des Palais de l'Europe geführt wurden.

Das Treffen zum Thema „Tomi Ungerer: Visionen von Europa" wurde von Gérard Saint-Paul moderiert, dem ehemaligen Leiter von France 24. Daniel Kampa (Verleger, Diogenes), Claude Mollard (Kulturexperte, künstlerischer Fotograf und Autor) und Freddy Raphaël (Professor der Soziologie an der Universität Straßburg) nahmen neben Tomi Ungerer an der Debatte teil. 

Tomi Ungerer und der Europarat

Im Jahre 2000 hat der Europarat das Amt des Sonderbotschafters eingeführt, um die Werte der Organisation zu fördern. Tomi Ungerer wurde im Oktober 2000 zum ersten Sonderbotschafter für Kinder und Erziehung ernannt. Im Vorfeld der Weltkonferenz gegen Rassismus und Intoleranz, die im Plenarsaal des Europarates veranstaltet wurde, hat Tomi Ungerer seinen bekannten Pinguin für den Europarat entwickelt, der von dem Schriftzug „I am black, I am white, I am black and white" („Ich bin schwarz, ich bin weiß, ich bin schwarz und weiß) begleitet wird. Die Zeichnung befindet sich auf vielen Kommunikationsmaterialien sowie auf Briefmarken der französischen Post. Diese Materialien sowie weitere, die dem Europarat von Tomi Ungerer zur Verfügung gestellt wurden, werden anlässlich des Straßburger Dialogs ausgestellt. Ungerers Einsatz für Toleranz durch einige seiner Bücher und Zeichnungen, stimmen mit den Zielen des Europarates überein.