„Die Ziele für nachhaltige Entwicklung lassen sich nicht ausschließlich in Konferenzräumen erreichen. Sie werden in unseren Wohnvierteln, Gemeinden, Städten und Regionen erreicht – oder eben auch nicht. Jedes Ziel für nachhaltige Entwicklung hat letztendlich eine lokale Dimension“, betonte die Präsidentin des Kongresses, Gunn Marit Helgesen, bei ihrem Treffen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, am 14. Juli 2026 in New York. Beide vertraten die gleiche Sichtweise hinsichtlich der Bedeutung der Einbeziehung der lokalen Dimension in die Agenda 2030 und über das Jahr 2030 hinaus.
Die Kongresspräsidentin betonte, dass nachhaltige Entwicklung bei den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften beginnt, die für Wohnraum, öffentlichen Verkehr, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, öffentliche Räume, energieeffiziente Gebäude und die zahlreichen grundlegenden Dienstleistungen sorgen, die darüber entscheiden, ob die Bürger in den Genuss guter Lebensqualität kommen. „Diese Ziele lassen sich nur durch eine wirksame Mehrebenen-Governance und durch lokale und regionale Gebietskörperschaften verwirklichen, die mit den notwendigen Handlungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Nachhaltige Entwicklung ist eine gemeinsame Verantwortung, die eine echte Partnerschaft zwischen der nationalen und der lokalen Ebene erfordert; lokales Handeln ist dann erfolgreich, wenn es durch eine kohärente Mehrebenen-Governance unterstützt wird“, erklärte sie. (weiter)

