Generalsekretär Jagland hat am 20. Mai in der russischen Stadt Sotschi, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, den Staatspräsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin sowie Außenminister Sergej Lawrow getroffen.
Als unmittelbares Ergebnis der Gespräche einigte man sich darauf, die bestehende Vertretung des Europarates in ein Programmbüro zur Unterstützung der Europaratsprogramme in der Russischen Föderation umzuwandeln. Außerdem wurde eine breitere Zusammenarbeit auf mehreren Themengebieten des Europarates sowie deren Finanzierung besprochen.
Auch jüngste Gesetzgebungsinitiativen in der Russischen Föderation waren Thema der Gespräche, etwa das umstrittene Gesetz über ausländische Agenten.
„Der Europarat ist bereit, die Russische Föderation in jeder Weise bei den aktuellen Reformen zu unterstützen", betonte Generalsekretär Jagland.
Staatspräsident Putin bekräftigte, dass der Europarat weiterhin ein wichtiger Partner der Russischen Föderation sei, und begrüßte die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Europarat. Ebenso unterstrich er die besondere Rolle des Europarates als europaweite Organisation, deren Aufgabe in der Schaffung eines ungeteilten, auf gemeinsamen demokratischen Werten aufbauenden Europas besteht.
Im Rahmen seines Arbeitsbesuchs am 20. und 21. Mai 2013 in der Russischen Föderation trifft der Generalsekretär des Europarates Thorbjørn Jagland den Staatspräsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin sowie Außenminister Sergej Lawrow. Darüber hinaus sind Treffen mit Justizminister Alexander Konowalow und mit dem Vorsitzenden der Staatsduma der Russischen Föderation Sergej Naryschkin geplant. Generalsekretär Jagland spricht bei der gemeinsamen Sitzung des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für Verfassungsgesetzgebung und staatliche Entwicklung der Duma und trifft außerdem den Patriarchen von Moskau Kyrill.