Zurück Monaco empfängt Botschafter der 46 Mitgliedsstaaten des Europarates

„Die Umweltkrise aus menschenrechtlicher Perspektive“ im Mittelpunkt einer thematischen Debatte
Der Vorsitz im Ministerkomitee wechselt turnusmäßig zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates und wird derzeit von Monaco geführt | © BVergely

Der Vorsitz im Ministerkomitee wechselt turnusmäßig zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates und wird derzeit von Monaco geführt | © BVergely

Das Fürstentum Monaco wird am 2. September 2026 im Rahmen seines Vorsitzes im Ministerkomitee eine Sitzung der Ständigen Vertreter der Minister des Europarates ausrichten. Diese Sitzung, zu der die Botschafterinnen und Botschafter und Ständigen Vertreterinnen und Vertreter der 46 Mitgliedsstaaten der Organisation in Monaco zusammenkommen werden, bildet den Auftakt zur Wiederaufnahme der Arbeit des Ministerkomitees nach der Sommerpause.

Die Sitzung, die im Ozeanographischen Museum von Monaco stattfindet, wird von der Regierungsrätin für Außenbeziehungen und Zusammenarbeit sowie Vorsitzenden des Ministerkomitees, Isabelle Berro-Amadeï, eröffnet und vom Ständigen Vertreter Monacos beim Europarat, Botschafter Gabriel Revel, geleitet.

Als Entscheidungsgremium des Europarates tagt das Ministerkomitee wöchentlich auf Botschafterebene in Straßburg und einmal jährlich auf Ministerebene.

Umwelt und Menschenrechte: Stärkung des Engagements des Europarates

Auf Initiative des monegassischen Vorsitzes wird eine thematische Debatte dem Thema „Die Umweltkrise aus menschenrechtlicher Perspektive“ gewidmet sein.

Diese Debatte steht im Zeichen des kontinuierlichen Engagements des Fürstentums für den Umweltschutz, den Kampf gegen den Klimawandel und die Erhaltung der Artenvielfalt. Sie knüpft zudem an die Verpflichtungen an, die auf dem 4. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs des Europarates im Jahr 2023 in Reykjavík eingegangen wurden, bei dem die Notwendigkeit betont wurde, das Handeln der Organisation angesichts der Auswirkungen der Umweltkrise auf die wirksame Ausübung der Grundrechte zu verstärken.

Das im Jahr 2025 verabschiedete Übereinkommen des Europarates über den Schutz der Umwelt durch das Strafrecht ist das erste rechtsverbindliche internationale Instrument zur Bekämpfung der Umweltkriminalität. Es deckt ein breites Spektrum an Straftaten ab, welche die globale Dreifachkrise – Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verlust der biologischen Vielfalt – verschärfen.


 Monegassischer Vorsitz im Ministerkomitee

 Weitere Informationen zu den Maßnahmen des Europarates im Bereich Umwelt

Ministerkomitee Monaco 1 September 2026
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