
Lissabon, 20.06.2013 - Die
6. Ausgabe des Europäischen Dialogs über Internet Governance (EuroDIG) findet vom 20. bis
21. Juni 2013 in Lissabon statt und befasst sich mit den jüngsten Entwicklungen im Bereich des Internets und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik, einschließlich der aktuellen Kontroverse über die Überwachung der Online-Kommunikation durch Regierungen.
Unter dem Thema „Internet für die Gesellschaft – was dient dem öffentlichen Interesse?“ treffen sich etwa 400 Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, von Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen. Die Veranstaltung wird vom Europarat und weiteren Organisationen unterstützt.
Jan Kleijssen, Direktor des Europarates für Informationsgesellschaft und Verbrechensbekämpfung, betonte bei der Eröffnung, dass sich der Zustand der Demokratie in einem Land am Schutz der Internetfreiheit ablesen lässt. Er hob auch die Notwendigkeit hervor, Freiheit und Sicherheit im Internet miteinander in Einklang zu bringen und das Wissen der Nutzer um ihre Rechte zu verbessern. Darüber hinaus erinnerte er daran, dass der Europarat kürzlich eine Erklärung über die Gefahren digitaler Kontrolle und anderer Überwachungstechnologien für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die Notwendigkeit, deren rechtmäßige Anwendung zu gewährleisten, verabschiedet hat.
Die wichtigsten Ergebnisse des EuroDIG werden in den „Messages from Lisbon” veröffentlicht. Das Dokument wird auf dem Internet Governance Forum (IGF), das vom 22. bis 25. Oktober 2013 in Indonesien stattfindet, vorgestellt.
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