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Mach´mit! Jugendwoche: Unsere Rechte, unser Leben

Council of Europe Straßburg 8. Juli 2019
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Mach´mit! Jugendwoche: Unsere Rechte, unser Leben

Zum 70-jährigen Bestehen veranstaltet der Europarat mit Unterstützung der Stadt Straßburg, des französischen Ministeriums für nationale Bildung und Jugend und des Europäischen Jugendforums vom
8. bis 11. Juli 2019 in Straßburg die "Enter! Jugendwoche: unsere Rechte, unser Leben".

Unter dem französischen Vorsitz des Ministerkomitees des Europarates bringt die Jugendwoche rund 250 Jugendliche und Jugendarbeiter,-innen aus rund 50 Länder sowie Vertreter lokaler und regionaler Behörden und Jugendorganisationen zusammen. Sie werden ihre Erfahrungen und Erwartungen in punkto Zugang zu ihren sozialen Rechten diskutieren.

Insbesondere werden sie den Umsetzungsprozess der Enter!-Empfehlung zum Zugang junger Menschen aus benachteiligten Stadtteilen zu sozialen Rechten überprüfen, die 2015 als Reaktion auf die Tatsache angenommen wurde, dass diese jungen Menschen anfälliger für alle möglichen Risiken sind, einschließlich schlechte körperliche und geistige Gesundheit, Drogenmissbrauch, Selbstschädigung, Gewalt und Ausgrenzung. In der Empfehlung werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, die der Situation und den besonderen Bedürfnissen der Jugendlichen aus benachteiligten Stadtvierteln Rechnung tragen, um Armut, Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung zu verhindern und zu beseitigen, denen junge Menschen zum Opfer fallen.

"Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen und qualitativ hochwertige Bildung, eine angemessene Gesundheitsversorgung sowie soziale Sicherheit und Beschäftigung - all das sind wichtige Aspekte des Schutzes vor Armut", sagte Gabriella Battaini-Dragoni, stellvertretende Generalsekretärin des Europarates in ihrer Eröffnungsrede. "Diese Rechte sind weder Luxus, noch sind sie für einige wenige bestimmt. Dort, wo Länder sie übernommen haben, sind sie gesetzlich verankert: zum Wohle jedes einzelnen Menschen – ob Mann oder Frau, jung oder alt, arm oder reich."

"Junge Menschen sind die Zukunft, aber vor allem sind sie die Gegenwart. Junge Menschen werden grenzüberschreitend mobilisiert, und deshalb müssen sie ihren Platz im multilateralen Europarat einnehmen. Das Ziel der Enter! Jugendwoche ist, sich Gehör zu verschaffen, auch zuzuhören und gemeinsam Lösungen für heute und morgen zu entwerfen", sagte Gabriel Attal, Staatssekretär im Ministerium für nationale Bildung und Jugend Frankreichs. Frankreich, führte er fort, setze sich uneingeschränkt für die Gewährleistung sozialer Gerechtigkeit für alle jungen Menschen ein, gleich, wo sie leben. "Bildung und Engagement sind zwei wesentliche Vektoren, um soziale Gerechtigkeit zum Leben zu erwecken."

An der Eröffnungsfeier nahmen auch Nawel Rafik-Elmrini, stellvertretende Bürgermeisterin von Straßburg, und Anja Olin Pape, Vorsitzende des Gemeinsamen Rates für Jugend, teil sowie junge Aktivisten, - innen.

Die Schlussfolgerungen der Enter! Jugendwoche werden bei der Plenarsitzung am 11. Juli im Palais de l'Europe bekannt gegeben.


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