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Machen wir Europa zu einem sicheren Ort für Verteidiger der Umweltmenschenrechte

MENSCHENRECHTSKOMMISSARIN Strassburg 25. Mai 2021
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©Mate/Argentina - Cartoon Movement

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Im Jahr 2017 protestierte in Bosnien und Herzegowina eine Gruppe engagierter Basis-Umweltaktivist*innen fünfhundert Tage lang gegen den Bau neuer Wasserkraftwerke am Kruščica-Fluss. Der Kampf, an dessen Spitze eine Gruppe einheimischer Frauen stand, die später als die Tapferen Frauen von Kruščica bekannt wurden, stieß auf viele Hindernisse, darunter physische Gewalt und Festnahmen, aber er war nicht umsonst: er trug dazu bei, dass die Anwohner auch heute noch Zugang zu frischem Trinkwasser haben, und dass die Bedrohung für die Lebensräume vieler Tierarten abgewendet werden konnte, die mit den Bauprojekten verbunden gewesen wäre.

Zwei Jahre später, 2019, führten im Vereinigten Königreich mehr als zehn Jahre Protest und Druck von Umweltaktivist*innen dazu, dass die Regierung ein Moratorium für das Fracking verfügte, einer umstrittenen Methode zur Förderung unterirdischen Gases. Dies bedeutete eine Erleichterung für Bewohner in der Umgebung der Abbaustellen, die Erdstöße und andere Umweltbelastungen durch mögliche Unfälle befürchten mussten.

In Spanien führten fast zwanzig Jahre unablässiger Kampagnen und ein Rechtsstreit spanischer Umweltschützer*innen im Oktober 2020 zu einem Sieg, als ein Urteil des Obersten Gerichtshofs des Landes einem riesigen Wohnbauprojekt ein Ende setzte, das einen für seine geschützten Meereslebensräume anerkannten Küstennaturschutzpark bedroht hätte.

  Website der Menschenrechtskommissarin


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