Back

Schweden: Notfallmodus in der Migrationspolitik verlassen, um Menschenrechte zu stärken

Erklärung des Menschenrechtskommissars Nils Muižnieks am Ende eines fünftägigen Besuchs in dem Land
Menschenrechtskommissar Straßburg 6. Oktober 2017
  • Diminuer la taille du texte
  • Augmenter la taille du texte
  • Imprimer la page
  • Imprimer en PDF
Schweden: Notfallmodus in der Migrationspolitik verlassen, um Menschenrechte zu stärken

„Schweden hat bei der Hilfeleistung für Personen, die internationalen Schutz benötigen, eine führende Rolle gespielt; und dies sollte auch so bleiben“, hat heute Nils Muižnieks, Menschenrechtskommissar des Europarates, am Ende eines fünftägigen Besuchs in Schweden erklärt. Der Kommissar begrüßte die Anstrengungen Schwedens im Rahmen der Programme zur Um- und Neuansiedlung. Erneut bekräftigte er, dass es dringend erforderlich sei, die europäische Solidarität zu stärken sowie sichere und legale Möglichkeiten für die Menschen zu schaffen, um Schutz in Europa zu erlangen.

In Anbetracht des raschen Rückgangs der Zahl der Asylsuchenden nach dem Rekord von 163.000 Menschen im Jahr 2015 äußerte der Kommissar die Hoffnung, dass die vorübergehenden Maßnahmen, durch die 2016 als Reaktion auf diese Zunahme Beschränkungen eingeführt wurden, noch vor Fristablauf im Jahr 2019 aufgehoben werden würden. „Die dringende Notwendigkeit, den Notfallmodus zu verlassen, wird besonders deutlich, wenn es um die Einschränkungen geht, die in Bezug auf das Recht auf Familienzusammenführung eingeführt wurden“, so der Kommissar abschließend.

Vollständige Pressemitteilung - Schweden: Notfallmodus in der Migrationspolitik verlassen, um Menschenrechte zu stärken [auf Englisch]

 


follow us follow us

       

Galleries Galleries
galleries link
Facebook Facebook
@coe on Twitter @coe on Twitter