
Straßburg, 16.08.2012 – Die Ko-Berichterstatterinnen der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) für die Ukraine, Mailis Reps (Estland, ALDE) und Marietta de Pourbaix-Lundin (Schweden, EPP/CD), haben die Freilassung des ehemaligen Verteidigungsministers im Kabinett der früheren Premierministerin Julia Timoschenko, Valerij Iwaschtschenko, am vergangenen Dienstag begrüßt. Gleichzeitig verliehen sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass auf diese Freilassung bald die von Jurij Luzenko und Julia Timoschenko folgt, deren anhaltende Inhaftierung der Versammlung Sorge bereitet.
„Ivaschtschenkos Freilassung ist ein erster wichtiger Schritt, um das Problem der inhaftierten ehemaligen Regierungsmitglieder im Einklang mit den von der Versammlung in der Entschließung 1862 (2012) formulierten Erwartungen zu lösen“, erklärten die Ko-Berichterstatterinnen. „Wir hoffen, dass auf diese Freilassung jetzt bald die von Luzenko und Timoschenko folgt, deren fortwährende Inhaftierung die Ukraine auf ihrem Weg zur europäischen Integration behindert und einen Schatten auf die Vorbereitung der bevorstehenden Parlamentswahlen in dem Land wirft“, fügten sie hinzu. (weiter...)
Siehe auch:
Tunesien: Ungleichheit von Mann und Frau hat in einer demokratischen Verfassung keinen Platz [en]