
Straßburg, 07.10.2012 – Aktivisten der Zivilgesellschaft, Journalisten, Blogger und Wissenschaftler aus aller Welt sind am Vortag des Weltforums für Demokratie zusammengekommen, um ihren Beitrag zur Debatte über Natur und Zukunft der Demokratie zu leisten.
„Um eine wahrhaftig funktionierende Demokratie zu verwirklichen, müssen die Menschenrechte eingehalten werden. Diese reichen weiter als das einfache Recht, bei Wahlen seine Stimme abzugeben“, so die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Gabriella Battaini-Dragoni.
Wie können wir die Kluft zwischen den Bürgern und den Führungspersönlichkeiten verringern und gewährleisten, dass niemand von den demokratischen Prozessen ausgeschlossen bleibt? Wie können wir die Rolle der Frau stärken und ihre gleichberechtigte Beteiligung am öffentlichen und politischen Leben sicherstellen? Dies waren die Fragen, die im Zentrum der Diskussionen standen.
„Niemand darf abseits der demokratischen Prozesse stehen“, erklärte Jean-Marie Heydt, Präsident der Konferenz der Internationalen Nichtregierungsorganisationen des Europarates.
Die Teilnehmer befassten sich ebenfalls mit den jüngsten Entwicklungen sowie dem Wachstum und der Rolle der Community und Social Media, die jedem Bürger die Möglichkeit bieten, sich Gehör zu verschaffen. Das Ergebnis der Debatte an diesem Sonntag wird die zivilgesellschaftliche Dimension des Weltforums für Demokratie stärken.