PACE death at sea

Parlamentarische Versammlung
24/04/2012
Versammlung stellt einen „Katalog von Unzulänglichkeiten“ fest, der zum Tod von 63 Menschen führte, die auf dem Seeweg vor dem Konflikt in Libyen flüchteten
PACE

Straßburg, 24.04.2012 - Die fehlende Reaktion auf die Notrufe und ein „Vakuum bei der Verantwortung“ bei der Suche und Rettung sind Teil des „Katalogs von Unzulänglichkeiten“, der zum Tod von 63 Menschen führte, die auf einer tragischen 15-tägigen Reise im März 2011 auf dem Seeweg vor dem Konflikt in Libyen geflüchtet sind, so die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE).
 

Sie unterstützte den Bericht von Tineke Strik (Niederlande, SOC) und erklärte in einer Entschließung, dass Such- und Rettungsbehörden, die NATO und die Flaggenstaaten der Schiffe in diesem Gebiet, die libyschen Behörden und rücksichtslose Schmuggler gemeinsam die Verantwortung tragen. Insbesondere habe die NATO in einem unter ihrer Kontrolle stehenden Militärgebiet „nicht auf die Notrufe reagiert“, sagten die Abgeordneten. (weiter...)