
Straßburg, 24.11.2011- "Ich verurteile die harte Gefängnisstrafe, die heute gegen den Menschenrechtsverteidiger Ales Bialiatski aufgrund der angeblichen Steuerhinterziehung verhängt wurde, aufs Schärfste. Ales Bialiatskis Behandlung ist ein klares Beispiel für die ständigen Schikanen der Behörden gegen die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen, insbesondere im Zuge der Präsidentschaftswahlen am 19. Dezember 2010. Er muss, ebenso wie alle anderen politischen Gefangenen, bedingungslos freigelassen werden und die Gelegenheit bekommen, seine Arbeit zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte in Weißrussland fortzusetzen. Dabei darf weder er selbst noch die NGO Viasna unter Druck gesetzt werden", so Generalsekretär Thorbjørn Jagland.
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