
Straßburg, 28.11.2012 – Interkulturelles Verständnis, Staatsbürgerschafts- und Menschenrechtserziehung: Dies sind die Prioritäten, die im Zentrum von „Demokratie in Aktion“ stehen. Der Europarat untersucht bei dieser morgen beginnenden internationalen Konferenz (siehe Programm) die Auswirkungen seiner Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung. Die Konferenz findet im Rahmen des andorranischen Vorsitzes im Ministerkomitee statt und wird gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Wergeland-Zentrum veranstaltet.
Gemäß Empfehlung CM/Rec(2010)7 kommen Bildung und Erziehung eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung von Menschenrechtsverletzungen sowie bei der Bekämpfung des Anstiegs von Gewalt, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Intoleranz zu.
Die Konferenz wird von Generalsekretär Thorbjǿrn Jagland, der andorranischen Bildungs- und Jugendministerin Roser Suñé sowie vom Generaldirektor der Europäischen Kommission für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend Jan Truszczyński eröffnet. Der Menschenrechtskommissar des Europarates Nils Muižnieks hält im Rahmen der Abschlusssitzung eine Rede.
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