
In seiner Rede zur Eröffnung der Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung hat der Präsident der Versammlung, Jean-Claude Mignon, insbesondere zum „Dialog mit unseren russischen Kollegen und Freunden“ aufgerufen. Er äußerte die Hoffnung, dass sich bald eine neue Gelegenheit für einen Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden der russischen Staatsduma, Sergej Naryschkin, ergebe, der „seinen Besuch bei dieser Teilsitzung in Straßburg leider absagen musste“.
Mignon fügte hinzu, ihn beunruhigten die Spannungen in Zusammenhang mit dem Bericht über die Einhaltung der Pflichten und Verpflichtungen durch Russland, dem ersten seit sieben Jahren, da sie völlig unbegründet seien. „Unsere Debatten werden nach den Grundsätzen des Dialogs und des gegenseitigen Respekts geführt, auf Augenhöhe und ohne doppelte Standards. Die Debatte über den Monitoring-Bericht ermöglicht es uns, eine politische Bilanz über die Beteiligung Russlands an den Tätigkeiten des Europarates zu ziehen und dabei gemeinsam konkrete Maßnahmen zu finden, um unsere Zusammenarbeit weiter zu stärken, unter anderem auch in jenen Bereichen, in denen noch Diskussionsbedarf besteht“, erklärte er. (weiter...)