
Die Russische Föderation führt terrestrisches Digitalfernsehen gegenwärtig im Rahmen zweier wichtiger Programme auf Föderationsebene ein. Es sind vier Übergangsphasen nach Regionen geplant. Die Umsetzung der ersten Phase, die ihren Anfang in den Regionen des äußersten Ostens der Föderation und in Südsibirien nahm, begann 2010 und wurde mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Die Analogabschaltung soll 2015 erfolgen.
In dem Bericht von J'Son & Partners, der heute veröffentlicht wurde, betont die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, dass die Digitalisierung des Fernesehens auf unterschiedlichen vorhandenen Plattformen voranschreitet (terrestrisch, Kabel, Satellit, IPTV und mobil) und, dass die fortschreitende Digitalisierung die Entwicklung eines Marktes für Bezahlfernsehen fördert. Auch wenn die Entwicklung der VoD langsamer ist als erwartet, nimmt die Zahl der verfügbaren Dienste zu.
Im Dezember 1992 in Straßburg eingerichtet, hat die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle zur Aufgabe, Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor zu sammeln, aufzubereiten und zu veröffentlichen. Als öffentliche europäische Einrichtung umfasst sie derzeit 37 Mitgliedstaaten sowie die Europäische Union, die durch die Europäische Kommission vertreten wird. Die Informationsstelle ist ein Teil des Europarats.