
Im Vorfeld der gemeinsamen Konferenz in Wien haben der österreichische Vizekanzler und Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten, Michael Spindelegger, und der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, gefordert, das Internet in Übereinstimmung mit Menschenrechtsnormen zu verwalten.
„Wir müssen gewährleisten, dass für den Schutz der Menschenrechte im Internet dieselben Normen wie in der realen Welt gelten. Wenn es um Fragen wie das Recht auf Privatsphäre geht, dürfen doppelte Maßstäbe nicht toleriert werden“, so der Vizekanzler Österreichs.
„Der Zugang zum Internet ist für die Ausübung demokratischer Freiheiten wesentlich geworden. Bürger sollten ein Maximum an Rechten besitzen und gleichzeitig nur einem Minimum an Gefahren ausgesetzt sein. Dies ist die große Herausforderung, der wir gegenüber stehen“, fügte der Generalsekretär hinzu.
Zu den Teilnehmern der Konferenz - “Unser Internet – unsere Rechte, unsere Freiheiten” (24. und 25. November in Wien) – gehören Vertreter des Privatsektors, der Zivilgesellschaft und der Regierungen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Frage, wie die Menschenrechte im Internet am Besten zu schützen sind. (weiter...)