
Die Stellvertretende Generalsekretärin des Europarates, Maud de Boer-Buquicchio, hat die Regierungen aufgefordert, Europas ersten Vertrag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zu unterzeichnen und zu ratifizieren.
Am Vortag des 25. Novembers, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, sagte sie, die neue Europarats-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt habe das Potenzial, einen echten Unterschied im Leben von Millionen von Frauen zu bewirken. „Gewalt gegen Frauen, die sich auf vielerlei Arten zeigen kann, ist eine entsetzliche Verletzung der Menschenrechte. Sie spiegelt auf brutale, oftmals tödliche Weise die Ungleichheit wider, unter der viel zu viele Frauen in unseren Gesellschaften leiden“, sagte sie. (weiter ...)
Rede der Stellvertretenden Generalsekretärin während der Konferenz in Bratislava
Ständiger Ausschuss der PACE: "Gewaltfreiheit sollte das erste Menschenrecht sein"