
Straßburg, 25.09.2012 – “Die finnische Regierung hat mit der notwendigen Reform der nationalen Gesetzgebung zur Gleichbehandlung begonnen. Jetzt ist es entscheidend, zu gewährleisten, dass alle Opfer von Diskriminierung Zugang zu den Schutzmaßnahmen haben und eine unnötige Zersplitterung der Gleichbehandlungsstellen vermieden wird”, erklärte Nils Muižnieks, Menschenrechtskommissar des Europarates, heute bei der Veröffentlichung eines Berichts über die Ergebnisse seines Besuchs in Finnland vom 11. bis 13. Juni.
Der Kommissar begrüßte den neuen Nationalen Aktionsplan zu Menschenrechten und Grundfreiheiten, hob jedoch hervor, dass er keine Maßnahmen zur Menschenrechtserziehung enthält. “Die beiden vor kurzem gegründeten unabhängigen Einrichtungen, das Menschenrechtszentrum und die Menschenrechtsdelegation, sollten darauf abzielen, einige der Lücken des Nationalen Aktionsplans zu schließen. Es ist notwendig, dass diese beiden Organe, die gemeinsam mit der Parlamentarischen Ombudsperson eine nationale Menschenrechtseinrichtung bilden, mit den nötigen Ressourcen und Mitteln ausgestattet werden, um ihre zahlreichen Aufgaben im Zusammenhang mit ihrem Mandat zu erfüllen.” (weiter...)
Finnland im Europarat