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Weltforum für Demokratie
08/10/2012
Ban Ki-moon: Es gibt heute ein dringendes und universelles Bedürfnis nach Würde

In seiner Rede bei der Eröffnung des Weltforums für Demokratie hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon erklärt, nach den Rufen in den letzten beiden Jahren nach Demokratie in Nordafrika, dem Nahen Osten und darüber hinaus gebe es in der ganzen Welt ein dringendes Bedürfnis nach Würde .
 

Ban Ki-moon sagte, der Fall Syrien zeige, wie der aktuelle demokratische Wandel Hoffnung und viele Veränderungen gebracht, aber auch zu Verunsicherung und Angst geführt habe. „Es gibt keine Erfolgsgarantie. Eine Demokratie aufzubauen braucht Zeit”, warnte er und forderte Bemühungen zur weltweiten Unterstützung des demokratischen Fortschritts.


Er forderte einen politischen Kompromiss in Syrien. „Unser Ziel ist es, angemessene Bedingungen für einen glaubwürdigen politischen Übergang zu schaffen, der den legitimen Ansprüchen des Volkes gerecht wird und allen Syrern dieselben Rechte garantiert“, fügte er hinzu.


Ban Ki-moon erinnerte daran, dass die Mitgliedsstaaten der UNO Demokratie eindeutig als universellen Wert definiert haben, „Nun müssen wir auf das Volk hören“, betonte er und fügte hinzu: „Wir müssen die Regierungen daran erinnern, wenn sie ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen nicht einhalten.“


Er erklärte weiter, eine Demokratie aufzubauen bedeute nicht nur, „den Bürgern eine Stimme zu geben“, sondern auch, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern.

Rede

Video der Rede